TSV Jetzendorf empfängt den SC Olching

Schäffler & Co. haben die 0:3-Pleite längst zu den Akten gelegt

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Alexander Schäffler und sein Team gehen selbstewusst in das Spiel gegen Olching. 

Der TSV Jetzendorf ist gut durch die Urlaubswelle gekommen, daran hat auch die jüngste 0:3-Pleite beim Spitzenreiter Gundelfingen nichts geändert.

Jetzendorf– Im Heimspiel gegen den SC Olching (Sonntag, 17 Uhr) hat TSV-Spielertrainer Alexander Schäffler wieder mehr Optionen. Die Jetzendorfer gehen vom 14. Platz, in den neunten Spieltag; Olching hat einen Punkt mehr geholt und ist 13. Erstaunlich ist, dass die Jetzendorfer mit ihrer Ausbeute von neun Punkten der beste der vier Aufsteiger sind; Durach, Ehekirchen und Bad Heilbrunn reihen sich direkt dahinter ein. Die Lage des Quartetts zeigt, wie schwer es die Emporkömmlinge in der Landesliga Südwest haben. Und es wertet die Serie der Jetzendorfer auf, die auf dem eigenen Platz seit drei Spielen ungeschlagen. „Wir haben aus diesen Spielen sieben von neun möglichen Punkten geholt. Das gibt Selbstvertrauen“, so Schäffler.

Vor der Saison hatte der Spielertrainer gesagt, sein Team müsse die Zähler zu Hause holen. „Auswärtspunkte sind Bonus. Wenn wir drinbleiben wollen, und das wollen wir, müssen wir daheim punkten“, so Schäffler. Gegen Ehekirchen (3:1), Geretsried (1:1) und Egg an der Günz (2:1) gelang das seiner Mannschaft. Er glaubt nicht, dass das 0:3 von Gundelfingen sein Team aus der Bahn wirft. Die Leistung beim Tabellenführer stimmte, allerdings bestrafte der FCG die wenigen Jetzendorfer Fehler im Stil eines Topteams.

Personalsituation beim TSV Jetzendorf entspannt sich

In der vergangenen Saison gehörte Olching als Tabellensechster zu den besten Teams der Liga. Nach sieben Punkten aus den ersten sechs Spielen hat der SCO sein Team noch einmal verstärkt. Chaka Menelik Ngu’Ewodo kam vom FC Memmingen. Für den Regionalligisten brachte es der Stürmer in dieser Saison auf 51 Spielminuten – verteilt auf drei Kurzeinsätze.

33 Bayernliga-Tore für Schwabmünchen und Pullach sowie vier Treffer in der Regionalliga für die zweite Mannschaft der Münchner Löwen zeigen, dass Ngu’Ewodo gehobenes Landesliga-Format besitzt. Nachdem er beim Drittligisten Hansa Rostock (2016 bis 2018) nicht zum Einsatz gekommen war, begrub er seine Profiträume. Für den Olching traf er am vergangenen Wochenende bei der 1:3-Niederlage gegen Sonthofen erstmals.

„Das Spiel gegen Olching wird die nächste riesige Aufgabe“, sagt TSV-Spielertrainer Schäffler mit Blick auf die Qualität in den Reihen des Gegners. Was ihn positiv stimmt, ist die Personalsituation bei seiner Mannschaft. Ludwig Dietrich, Wlad Beiz und Nico Huber sind aus dem Urlaub zurück und einsatzbereit. „Die letzten Wochen waren wir am Minimum aufgestellt. Nun habe ich wieder mehr Optionen“, so Schäffler. 

Quelle: Merkur.de

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