Grünwalder Stadion: Nun ist klar, wie viele Zuschauer maximal reinpassen könnten

Grünwalder Stadion: Nun ist klar, wie viele Zuschauer maximal reinpassen könnten

„Wir müssen in dieser Saison Geduld haben“

Der TSV Jetzendorf nimmt die Außenseiterrolle gegen den SV Bad Heilbrunn an

Zusammenstehen müssen die Jetzendorfer eine Liga höher.

Wenn der TSV Jetzendorf am Sonntag um 16 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim SV Bad Heilbrunn in die neue Saison startet, beginnt eine neue Zeitrechnung. Nach elf Jahren in der Bezirksliga spielt der TSV in der Landesliga um Punkte. Ein Wort steht über der neuen Saison.

Jetzendorf – „Geduld. Wir müssen in dieser Saison Geduld haben“, sagt Alexander Schäffler. Der Aufstiegstrainer erklärt: „Es wird vermutlich mehr Rückschläge geben als in den vergangenen Jahren, weil wir nun nicht mehr in fast jeder Partie Favorit sind, sondern an allen 34 Spieltagen als Außenseiter in die Partie gehen werden.“

Für Schäffler, der sich mit dem Aufstieg einen Traum erfüllte, ist das kein Problem. „Wir wollten den Aufstieg, haben uns diese Situation also selbst ausgesucht. Es ist ein großes Abenteuer.“

Die Jetzendorfer gehen extrem locker in die erste Landesligasaison der Vereinsgeschichte. „Wir lassen alles auf uns zukommen. Bis auf Neuburg kenne ich keinen Gegner aus direkten Duellen“, so der 30-Jährige weiter. Woher sollte er auch?

Die Jetzendorfer wurden nicht in die Südost-Staffel mit Teams wie dem ASV Dachau und Eintracht Karlsfeld eingeteilt, sondern werden sich mit Mannschaften wie Sonthofen, Kaufbeuren, Kempten oder den zweiten Mannschaften der Regionalligisten Memmingen und Illertissen messen. Derbys gibt es nicht. „Dafür werden wir in dieser Saison 17 neue Stadion sehen. Das hat auch was“, so Schäffler zu den positiven Aspekten.

Die Vorbereitung war kurz. „Es war viel los. Die vier Wochen Vorbereitung haben sich wie zwei angefühlt, weil wir nach der Relegation praktisch keine Pause hatten“, sagt Schäffler. Dann schiebt er nach: „Das Gute an der kurzen Pause war, dass wir unser Level gehalten haben und nicht zum Vorbereitungsstart bei null anfangen mussten. Wobei ich mich gegen ein bisschen mehr Abstand nach der langen vergangenen Saison nicht beschwert hätte“, so der TSV-Trainer.

Da mit Stürmer Daniel Gädke (Eintracht Freising) und Ersatztorhüter Stephan Kunert (Karriereende) nur zwei Spieler den Verein verließen, mussten die Jetzendorfer nicht im großen Stil nachlegen. Bei den Neuzugängen setzten sie auf die Attribute jung, talentiert und entwicklungsfähig. Torhüter Jeremy Manhard (Hilgertshausen) ist mit 21 der älteste Neue. Auch Josef Keimel (20), der in der vergangenen Spielzeit 33 Tore für Altomünster erzielte, wurde im letzten Jahrtausend geboren.

Auf Ivan Rakonic (19, Sturm), Fabian Busl (19, Abwehr) und Nico Huber (18, Abwehr) trifft das nicht zu. Das Trio, das aus der A-Jugend des SE Freising kam, gehört dem 2000er beziehungsweise 2001er Jahrgang an. „Wir haben die Jungs geholt, weil wir ihnen die Landesliga zutrauen. Sie machen es bisher gut“, sagt Schäffler. Ob sie im Auftaktspiel beim SV Bad Heilbrunn zum Einsatz kommen werden, wusste Schäffler nach dem abschließenden Training am vergangenen Donnerstag aber noch nicht.

Vom Gegner weiß der TSV-Trainer nicht viel, außer dass der mit 17 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten SV Neuperlach München, dem Relegationsgegner der Jetzendorfer, aufgestiegen ist. „Ihr Vorsprung steht für sich. Ich sehe uns als Außenseiter“, sagt Schäffler. Das heißt freilich nicht, dass er und seine Mannschaft die Punkte freiwillig abgeben werden: „Wir werden in jedem Spiel versuchen, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Wir wollen am Ende über dem Strich stehen. Ich glaube dran, dass es möglich ist.“ Zum Auswärtsspiel morgen besteht im Mannschaftsbus Mitfahrgelegenheit. Abfahrt ist um 12.30 Uhr am Sportheim. MORITZ STALTER

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Das Bezirksfinale vom Merkur-Cup ist für den SV Riedmoos die Endstation
Das Bezirksfinale vom Merkur-Cup ist für den SV Riedmoos die Endstation
SC Baldham-Vaterstetten wird dritter im Kreissparkassenpokal
SC Baldham-Vaterstetten wird dritter im Kreissparkassenpokal
Türkgücü München: Regionalliga-Neuling gilt als Geheimfavorit
Türkgücü München: Regionalliga-Neuling gilt als Geheimfavorit
TuS Holzkirchen startet mit neun Jugendspielern in die Landesliga
TuS Holzkirchen startet mit neun Jugendspielern in die Landesliga

Kommentare