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TSV Jetzendorf will seinen Lauf fortsetzen - und mit einem Sieg gegen den SV Kasing auf eins

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Wieder aus dem Urlaub zurück: Florian Radlmeier (l.).
Wieder aus dem Urlaub zurück: Florian Radlmeier (l.). © hab

Der TSV Jetzendorf um Trainer Alexander Schäffler will beim SV Kasing mit einem Dreier zumindest vorübergehend am ASV Dachau vorbei an die Spitze der Bezirksliga Nord.

Jetzendorf – Sportlich hat es seit der Winterpause kein Team geschafft, dem TSV Jetzendorf das Wasser zu reichen. Um den Tabellenzweiten der Bezirksliga Nord und dessen Lauf mit drei Siegen in Folge zu unterbrechen, war ein Wetterumschwung nötig. Die Partie in Dornach musste abgesagt werden. „Wir waren im Rhythmus. Es ist natürlich nicht schön, wenn man dann ausgebremst wird“, sagt TSV-Spielertrainer Alexander Schäffler.

Am morgigen Sonntag (Anstoß: 15.30 Uhr) greifen die Grün-Weißen beim SV Kasing wieder in den Spielbetrieb ein. Der Gegner spielt gegen den Abstieg – so wie die vergangenen drei Kontrahenten des TSV.

TSV Jetzendorf hat im Jahr 2022 bisher jedes Spiel gewonnen

Die Jetzendorfer haben seit der Winterpause gegen den TSV Rohrbach, den TSV Eching und den FC Alte Haide gespielt. „Das sind Mannschaften, die hinten stehen und jeden Punkt brauchen. Das Spiel in Kasing steht unter ähnlichen Vorzeichen“, so Schäffler. Sein Team hat in dieser Saison jedoch bewiesen, dass es auch vermeintlich schwächere Gegner ernst nimmt. „Wir wissen, worauf es ankommt“, versichert Schäffler. Ein warnende Nachricht setzte der Gegner persönlich ab: Die Kasinger waren vor zwei Wochen gegen den Spitzenreiter ASV Dachau nah dran an einer Überraschung. Mit einer destruktiven Spielweise machten sie es dem ASV schwer, am Ende fehlte nur ein Tor zum Punktgewinn. „Wir haben es mitbekommen und sind gewarnt“, so Schäffler.

In der Hinrunde hatten die Kasinger noch versucht, gegen die Topteams mitzuspielen. Das Resultat waren hohe Niederlagen gegen Dachau (1:6) und auch gegen Jetzendorf (1:4). Die Grün-Weißen hatten sich bei ihrem deutlichen Erfolg aber bis zur Halbzeitpause schwergetan. „Der Platzverweis von Kasings Keeper Patrick Lücking kurz vor der Halbzeitpause hat uns sicherlich in die Karten gespielt“, erinnert sich Schäffler. Der Spielertrainer war damals unter den Torschützen. Für das Rückspiel ist sein Einsatz ebenso wie der von Wlad Beiz (Adduktorenprobleme) fraglich. Auch Pechvogel Dominik Liebl steht auf der Kippe: Nach einer Knöchelverletzung konnte er am Dienstag wieder ins Training einsteigen, knickte aber gleich wieder um. Dafür kehrten die letzten Corona-Infizierten zurück. Auch Maximilian Kreitmair und Stefan Nefzger sind wieder fit. Florian Radlmeier ist aus dem Urlaub zurückgekehrt. „Wir sind gewappnet“, sagt Schäffler, der den vierten Sieg in Serie anpeilt. (Moritz Stalter)

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