TSV Jetzendorf - SV Mering

TSV Jetzendorf: Moral stimmt, Chancenverwertung nicht 

TSV Jetztendorf
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TSV Jetztendorf

TSV Jetztendorf beendet Tor- und Punktflaute. Die Chancenverwertung ist nicht zufriedenstellend, die Moral der Mannschaft jedoch beeindruckend.

Der große Befreiungsschlag ist dem TSV Jetzendorf nicht gelungen. Beim 2:2-Remis gegen den SV Mering beendeten die Grün-Weißen aber ihre Punkt- und Torflaute. Und das nach zweimaligem Rückstand. Die Moral stimmt, die Chancenverwertung jedoch nicht. Spielertrainer Alexander Schäffler forderte nach zuletzt drei Niederlagen ohne eigenen Treffer: „Wir müssen den Turnaround schaffen und uns mit einem Sieg das Momentum zurückholen.“ In den ersten Minuten war den Jetzendorfern anzumerken, dass sie derzeit nicht vor Selbstbewusstsein strotzen. An Einsatz mangelte es Schäffler und seinen Spielern jedoch nicht. Und Minute zu Minute kam die Sicherheit ins Passspiel des TSV zurück. Ben Geuenich hatte die erste Topchance der Partie, vergab aber frei stehend vor dem Tor der Gäste (14.). Nachdem auf der Gegenseite TSV-Torhüter Jeremy Manhard den ersten Abschluss der Gäste pariert hatte (16.), versuchte es Schäffler, sein Schuss kam aber zu zentral aufs Tor (19.). In der 27. Minute passierte das, was die Jetzendorfer unbedingt vermeiden wollten: Sie kassierten einen Gegentreffer (Torschütze: Lukas Kristen) und mussten wieder einmal einem Rückstand hinterherlaufen. Was Spielertrainer Schäffler im bisherigen Saisonverlauf häufig gelobt hatte, war die Moral seiner Spieler. In der 31. Minute ging der Spielertrainer voran und erzielte den verdienten Ausgleich. Es hätte noch besser kommen können, wenn Geuenich den Ball ins Tor und nicht an die Latte des Meringer Tores geköpft hätte (42.).

Chancenverwertung lässt zu wünschen übrig

Die Jetzendorfer meldeten sich mit einer Dreifach-Chance aus der Halbzeitpause zurück (46.) – aber ohne weiteren Treffer. Und Mering zeigte, was eine erfahrene Landesliga-Mannschaft auszeichnet. Die Gäste spielten minimalistisch, aber effektiv. Sie provozierten ein Eigentor von Stefan Kellner und führten ab der 62. Minute erneut. Danach ging Schäffler volles Risiko: Er wechselte in ZehnMinuten-Abständen mit Ludwig Dietrich, Josef Keimel und Marc Peuker drei Stürmer für defensivere Spieler ein. Als Martin Schröder mit einem Lattenkopfball die nächste große Chance liegenließ, sank die Hoffnung auf einen Punkt. Doch in der Nachspielzeit belohnten sich die Jetzendorfer, weil Kellner den Elfmeter nach einem Foul an Peuker souverän verwandelte (90.+1). „Wir hatten am Ende 17:3 Chancen, uns aber wieder nicht für den Aufwand belohnt“, ärgerte sich Jetzendorfs Abteilungsleiter Willi Leimberger nach dem Schlusspfiff. 

TSV Jetzendorf - SV Mering 2:2 (1:1) 

TSV Jetzendorf: Jeremy Manhard, Simon Oberhauser (84. Marc Peuker), Leon Grauvogl (76. Josef Keimel), Benedict Geuenich (84. Ivan Rakonic), Martin Schröder, Alexander Schäffler (76. Felix Ertl), Stefan Nefzger, Dominik Liebl (68. Ludwig Dietrich), Wlad Beiz, Stefan Kellner, Christos Papadopoulos SV Mering: Julian Baumann, Lukas Krebold, Patrick Szilagyi, Burhan Bytyqi, Maximilian Lutz, Fatih Cosar, Stefan Wiedemann, Lukas Kristen (69. Moritz Buchhart), Manuel Utz (81. Ibrahim Cakir), Noah Kusterer (77. Raphael Steidl), Harald Kerber Schiedsrichter: Jakob Putz Zuschauer: 180 Gelb-Rote Karte: Stefan Wiedemann (89.) Tore: 0:1 (27.) – Lukas Kristen. 1:1 (31.) – Alexander Schäffler. 1:2 (62.) – Eigentor. 2:2 (90.+1) – Stefan Kellner (Elfmeter).

Moritz Stalter

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