1. tz
  2. Sport
  3. Amateure

„Mit der Pullach-Connection nochmal angreifen“ - Daniel Leugner wechselt zum TSV Landsberg

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Korbinian Kothny, Moritz Bletzinger

Kommentare

Daniel Leugner (re.) trifft in der neuen Saison auf seinen alten Teamkollegen Alex Benede (li.).
Daniel Leugner (re.) trifft in der neuen Saison auf seinen alten Teamkollegen Alex Benede (li.). © IMAGO/Sven Leifer

Der TSV 1882 Landsberg stellt die Weichen für nächste Saison. Spielertrainer Mike Hutterer bleibt und bekommt seinen Wunschspieler: Daniel Leugner von 1865 Dachau.

Landsberg - „Mit Daniel Leugner wechselt einer der Wunschspieler von Spielertrainer Mike Hutterer an den Lech“, teilt der TSV 1882 Landsberg mit. Der 27-Jährige Mittelfeldspieler kommt von Ligakonkurrent 1865 Dachau und absolvierte dort in der vergangenen Saison 33 Spiele, in denen ihm elf Tore und sieben Assists gelangen.

Mit 1865 lief es sportlich allerdings nicht, wie gewünscht. Die Kreisstädter waren ambitioniert in die vergangenen Saison gestartet, befinden sich jetzt allerdings in der Abstiegsrelegation. Am Mittwoch steht das erste Spiel beim 1. FC Sonthofen an. „In Dachau war menschlich alles perfekt, aber die sportliche Situation habe ich mir anders vorgestellt. Das war einer der Gründe für den Wechsel. In der Relegation werde ich alles dafür geben, dass ich nächstes Jahr gegen den TSV 1865 spielen werden“, sagt Leugner zu seinem Wechsel.

Daniel Leugner von 1865 Dachau zum TSV Landsberg: Traum vom Bayernliga-Rekordspieler lebt

Ausgebildet wurde Leugner beim TSV 1860 München. In der Löwen-Jugend spielte er bis zur U19 und verließ Giesing dann für den FC Augsburg. Beste Gesprächsthemen also mit seinem neuen Co-Spielertrainer Sascha Mölders. Der Durchbruch in die Bundesliga gelang Leugner bei den Schwaben aber nicht. 2015 kehrte Leugner in den Münchner Raum zurück.

Seitdem hat er mächtig Erfahrung in der Bayernliga gesammelt: Vier Jahre lang spielte er für den SV Pullach, wechselte vor seinem Engagement in Dachau für eine Saison zum FC Pipinsried. Im Dachauer Hinterland wurde er Meister, ging aber nicht mit dem FCP in die Regionalliga. Im Live-Interview mit Fussball Vorort steckte er sich ein ganz anderes Ziel: „Rekordspieler der Bayernliga.“ 1865 Dachau hätte er da vielleicht eine Pause einlegen müssen. 1865 muss in die Relegation gegen den FC Sonthofen.

Daniel Leugner: Wiedervereinigung mit Benede und Hutterer

Beim TSV 1882 Landsberg kann er sein Konto von bislang 163 Bayernliga-Partien weiter ausbauen. Zum Rekord fehlt ihm allerdings noch ein ganzes Stückchen: Rekordspieler ist aktuell Christian Doll mit 333 Einsätzen (Statistiken von „transfermarkt.de“). Er spielte ebenfalls unter anderem für den FC Pipinsried und den TSV 1865 Dachau. In diesem Sommer beendete Doll seine Karriere beim SV Pullach.

Wie man ein Bayernliga-Dauerbrenner bleibt, kann Leugner nun übrigens seinen neuen Coach fragen. Michael Hutter steht mit bislang 298 Spielen auf Rang vier der Rekordspieler-Tabelle. Und auch der Landsberger Spielertrainer wird sicherlich noch einige Einsätze dazukommen lassen.

Hutterer selbst war auch einer der Hauptgründe für den Wechsel von Leugner. „Es war die letzte Chance, mit der Ex-Pullach-Connection nochmal anzugreifen. Das wollte ich unbedingt nochmal machen“, sagt der 27-Jährige. Mit eben Hutterer und auch Alex Benede spielte Leugner schon beim SV Pullach zusammen und feierte unter anderem die Bayernliga-Meisterschaft. (moe/kk)

Auch interessant

Kommentare