Trainer schwärmt nach Sieg gegen Neuried

Koller mit Sonderlob für Doppler: „Eine Augenweide“

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Annika Doppler verdiente sich von Trainer Edi Koller ein Sonderlob.

Edi Koller kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. So sehr war er angetan von dem, was ihm seine Fußballerinnen am Sonntag beim 3:1-Heimsieg über den TSV Neuried geboten hatten.

Murnau – „Das war ein absolutes Spitzenspiel“, betonte der Trainer. „Wirklich richtig, richtig stark.“ Von Beginn an setzte seine Mannschaft gegen den Tabellenführer alles um, was sie sich vorgenommen hatte. „Alle waren von Beginn an hellwach und fokussiert“, sagte Koller. Jede sei an ihre Leistungsgrenze gegangen, habe absoluten Siegeswillen gezeigt. „Allergrößten Respekt.“ Zwei Spielerinnen hob der Ohlstädter jedoch explizit heraus. Zum einen Antonie Albrecht. Die Verteidigerin räumte alles ab, verlor nahezu keinen Zweikampf. „Das war ihr bestes Spiel seitdem ich Trainer in Murnau bin“, unterstrich Koller. Die zweite TSV-Spielerin, die sich ein Sonderlob verdiente, war Annika Doppler. Die frühere Junioren-Nationalspielerin erzielte nicht nur das 1:0 und lenkte im Mittelfeld das gesamte Angriffsspiel ihres Teams. Mit ihrer technischen Klasse ließ sie ihre Gegenspielerinnen ein ums andere Mal ins Leere laufen. Die 27-Jährige schwebte schlichtweg über den Dingen. Da blieb Koller nicht mehr, als zu staunen. „Es war eine Augenweide ihr zuzusehen.“

Zum mit der Zunge schnalzen war auch das Tor zum 3:1 aus Sicht des TSV. Annabell Zekl, die auch einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 verwandelt hatte, zirkelte einen Freistoß kurz vor Schluss in den Winkel. Die Entscheidung im Duell der besten zwei Teams der Bezirksliga. An die Meisterschaft glaubt Koller aber trotz des Sieges nicht. Zwei Punkte liegt der TSV weiter hinter den Neuriedern. „Und die werden nichts mehr verlieren“, unkt er. „Dafür sind sie zu stark.“ 

Quelle: Merkur.de

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