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TSV Murnau: Aufgrund fehlender Personalien - ehemalige Spielerinnen springen gegen Wacker ein

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Von: Andreas Mayr

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Hilft aus: Murnaus Ex-Spielerin Marlene Reindl.
Hilft aus: Murnaus Ex-Spielerin Marlene Reindl. FOTO: MAYR © MAYR

Gegen Wacker München müssen die Fußballerinnen des TSV Murnau mehrere Ausfälle kompensieren. Dafür helfen einige Ex-Spielerinnen bei ihrem ehemaligen Klub aus.

Murnau – Die Thematik beschäftigt Tobias Weber nicht zum ersten Mal, trotzdem nervt sie ihn immer noch. Mitten in der Saison fahren drei Fußballerinnen in den Urlaub. „Das werde ich nie verstehen.“ Bei einem Kader von 13 Spielerinnen „ein Wahnsinn“, findet der Coach des TSV Murnau. Der Ersatz kommt aus den eigenen Reihen. Fünf ehemalige Spielerinnen haben sich bereit erklärt, am Sonntag bei Wacker München II einzuspringen.

Marlene Reindl, Eva Zöller, Antonia Mangold, Veronika Schauer und Lilli Dotzer helfen aus, zwei von ihnen stehen in der Startelf. „Daran sieht man, was die Murnauer Frauen für ein geiler Haufen sind“, lobt der Coach.

Er habe das selbst noch nicht erlebt, dass fünf Ehemalige zusagen, ohne zu überlegen – und das in der Landesliga. „Darum freue ich mich auf das Spiel“, betont der Trainer. Gewiss, es würde einem Wunder gleichen, mit dieser Formation in München zu gewinnen. Zumal zwischen den Pfosten keine gelernte Torfrau steht. Nachdem sich Laura Dessel einen Haarriss im Handgelenk zugezogen hat, stellt sich Annabell Schmidt Cabrera in den Kasten. Ob das gut geht, ist ungewiss. Mit dem Sieg vorige Woche in Passau hat sich aber die Lage gelockert. „War überlebenswichtig“, sagt Weber, gerade mit Blick auf die jüngsten Ergebnisse der Abstiegskandidaten aus Kaufbeuren und Wolfratshausen. Viel passieren werde zwar nicht mehr, glaubt der Coach. „Aber vorbei ist die Saison noch nicht. In der Liga kann alles passieren.“  (Andreas Mayr)

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