TSV empfängt formstarken TSV Bogen

Neuried hofft gegen den TSV Bogen auf ersten Sieg der Saison

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Der TSV Neuried möchte im 26. Anlauf gegen den TSV Bogen den ersten Saisonsieg einfahren.

Es ist Versuch Nummer 26. Die Landesliga-Fußballer des TSV Neuried geben bei dem Versuch, ihren ersten Saisonsieg einzufahren, nicht auf. Am Samstag (14 Uhr) ist der TSV Bogen zu Gast an der Parkstraße.

Eigentlich ist es kaum zu glauben. Aber der sieglose TSV Neuried hat auch nach dem 25. Spieltag die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. „Wir glauben weiter fest daran“, sagt Neurieds Trainer Christopher Utz vor dem Heimmatch am Samstag gegen den TSV Bogen (14 Uhr).

Tatsächlich scheint die Lage immer noch nicht aussichtslos: Zwar haben die Landesliga-Fußballer erst drei Punkte auf dem Konto, aber der Rückstand zum ersten Relegationsplatz beträgt bei noch neun ausstehenden Begegnungen lediglich zwölf Zähler. Das liegt vor allem an der Schwäche des ASCK Simbach, der nach der Winterpause alle vier Partien verlor. Zum Vergleich: In der benachbarten Südwest-Gruppe hat der Tabellenvorletzte zehn Zähler mehr auf dem Konto als der Aufsteiger vom Inn. „Uns war klar, dass sich die Simbacher auch schwer tun werden“, sagt Utz.

Dies nützt aber alles nichts, wenn die Grün-Weißen nicht endlich selbst dreifach punkten. „Natürlich würde es mit einem Sieg vom Kopf her deutlich einfacher werden. Wir lassen uns aber nicht unter Druck setzen“, stellt Utz klar. Ein Abstieg sei für seinen Verein kein Beinbruch. „Wir spielen sehr gerne in der Landesliga. Sollte es aber nicht klappen, dann versuchen wir halt, nächste Saison wieder aufzusteigen“, sagt der TSV-Coach, der am Samstag auf die zuletzt in der Startelf gesetzten Carlo Schick (Studiumsprüfungen) und Tobias Eggerer (Abiturvorbereitungen) verzichten muss. Utz: „Es haben sich in den letzten Wochen genügend Spieler aufgedrängt, die einen Einsatz verdient haben.“ Fabian Kaltenecker darf wegen seiner Rot-Sperre erst am Mittwoch in Grünwald wieder ran.

Der Gegner aus Bogen (Nähe Straubing) hinterließ im Jahr 2019 bis dato einen guten Eindruck. Die im gesicherten Mittelfeld platzierten Niederbayern gewannen drei der vier Begegnungen, nur gegen die Übermannschaft aus Wasserburg zog der TSV mit 0:3 den Kürzeren. Zuletzt gab es einen 4:0-Heimerfolg über den SV Erlbach. „Wir werden auch diesmal nichts geschenkt bekommen. Gegen uns will sich keiner die Blöße geben, zu verlieren“, sagt Utz.

Anders als beim 0:3 in Dachau soll diesmal deutlich länger hinten die Null stehen. „Wir sind immer für ein Tor gut, vor allem zu Hause. Aber stets einem Rückstand hinterherzulaufen, ist schwer für den Kopf“, sagt der Trainer. Bislang geriet der TSV in allen vier Partien seit der Winterpause in Rückstand. Nur einmal reichte es immerhin noch zu einem Punkt beim 1:1 gegen Moosinning.

Quelle: Merkur.de

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