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Es winkt die Tabellenführung

TSV Neuried: Vom Abstiegskandidat zur Elf der Stunde

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Mehr Effizienz im Abschluss wünscht sich Neurieds Trainer Maximilian Reid unter anderen von Lasse Wippert. 

Im Heimspiel gegen Aufsteiger SC Pöcking-Possenhofen ist der TSV Neuried erstmals in dieser Saison klarer Favorit. Bei einem weiteren Sieg winkt sogar die Tabellenführung.

Neuried – Vor dem Aufeinandertreffen zwischen dem TSV Neuried und dem SC Pöcking-Possenhofen sind die Rollen klar verteilt (Sonntag, 15 Uhr, Am Sportpark). Die Heimelf ist mit 13 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen das Team der Stunde in der Bezirksliga Süd. Der Aufsteiger aus dem Landkreis Starnberg verpatzte dagegen den Saisonstart. Nach vier Niederlagen zu Beginn gelang zwar vor zwei Wochen beim FC Kosova München der erste Saisonsieg, am vergangenen Spieltag setzte es jedoch mit einem 0:3 gegen den FC Anadolu Bayern die fünfte Saisonniederlage für das Team von Franco Simon, der einst bereits den TSV Gräfelfing und den TSV Pentenried trainiert hatte.

Neurieds Coach Maximilian Reid, der sich besonders auf ein Wiedersehen mit seinem früheren Mitspieler Clemens Link freut, gibt zu: „Wir haben sicher das Momentum auf unserer Seite.“ Am Spiel selbst ändere das jedoch wenig. „Wir gehen die Partie an wie jede andere auch“, betont Reid. Zur Verfügung steht ihm dafür derselbe Kader wie in der Vorwoche.

Reid fordert weniger Gegentore

Mit der Marschroute, nur auf die eigenen Leistungen zu blicken, sind die Neurieder im bisherigen Saisonverlauf sehr gut gefahren. Gelingt am Sonntag der vierte Dreier in Serie, könnten die Kicker von der Parkstraße sogar die Tabellenführung übernehmen – vorausgesetzt, der aktuelle Spitzenreiter, TSV Brunnthal, verliert beim formstarken 1. FC Penzberg. Die Gründe für den aktuellen Erfolg seiner Elf sieht Reid vor allem darin, dass die Mannschaft die vom Trainerteam verlangte Spielidee angenommen habe. Das Vertrauen in die Vorgaben werde durch die jüngsten Erfolgserlebnisse außerdem noch verstärkt. „Das Spiel mit Ball funktioniert schon recht gut. Wir haben in der Regel die Spielkontrolle, wenn auch noch nicht über 90 Minuten“, analysiert Reid. Steigerungspotenzial sieht er vor allem im Spiel gegen den Ball. „13 Gegentore sind zu viel“, findet Reid. Zudem ist er mit der Chancenverwertung weiterhin nicht vollends zufrieden. „Alleine beim 4:1-Sieg in Oberweikertshofen hätten Lasse Wippert und Thomas Maier noch drei Tore mehr schießen müssen. Wir werden nicht in jedem Spiel so viele Torchancen bekommen“, warnt Reid.

Der Neurieder Übungsleiter ist davon überzeugt, dass die Grün-Weißen, „die Mannschaft mit dem größten Steigerungspotenzial der Liga“ (Reid), noch in allen Bereichen zulegen können. Doch schon jetzt steht Neuried besser da, als viele Beobachter es nach der katastrophalen Vorsaison erwartet hatten. Fragen nach höheren Ambitionen schiebt der Übungsleiter aktuell noch einen Riegel vor. „Vor eineinhalb Monaten waren wir noch klarer Abstiegskandidat“, sagt Reid. Er selbst teilte diese Einschätzung freilich schon damals nicht.

Quelle: Merkur.de

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