TSVO-Abteilungsleiter Benedikt Fürst: „Für mich ist das keine Sensation oder Überraschung“

TSV Oberpframmern beendet 17-Siege-Serie des FC Aschheim

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TSVO-Abteilungsleiter Benedikt Fürst: „Für mich ist das keine Sensation oder Überraschung. Ich finde, dass auch die oberen keine Übermannschaften sind und man auch in Aschheim mal einen Punkt holen kann“

Mit einem Punktgewinn die scheinbar uneinnehmbare Festung im Aschheimer Sportpark zu verlassen und dabei sogar noch höheren Ehren nachzutrauern, war auf Seiten des TSV Oberpframmern am Freitagabend ein Gefühls-Cocktail, mit dem im Vorfeld wohl nur die wenigsten gerechnet hatten.

Einer davon war TSVO-Abteilungsleiter Benedikt Fürst. „Für mich ist das keine Sensation oder Überraschung. Ich finde, dass auch die oberen keine Übermannschaften sind und man auch in Aschheim mal einen Punkt holen kann“, sagte er nach dem 2:2-Remis, das die beeindruckende Aschheimer Siegesserie nach 17 Erfolgen beendete.

Anfangs fand die Offensivabteilung des Tabellenführers auf seinem kleinen Nebenplatz immer wieder in der stabilen Pframmerner Defensive seinen Meister. Darauf aufbauend, wagten sich auch die Gäste immer wieder nach vorne und hatten bereits nach acht Minuten durch Michael Huber die erste Großchance der Partie. Huber, genannt „Breze“, ging dann unaufhaltsam auf dem rechten Flügel auf, servierte verzehrfertig für Mathias Niedermaier, der am langen Pfosten zur 1:0-Gästeführung vollendete (30.). Erst mit dem Pausenpfiff wackelten dieser Vorsprung und das Torgestänge nach einem Freistoß von Domenico Contento. „Den hat unser Keeper Daniel Silbereisen weltklasse und richtig böse an den Pfosten geschaut“, so Fürst.

Zehn Minuten war die zweite Hälfte alt, als der TSVO drauf und dran war, den FCA in seine Einzelteile zu filetieren. Erst stibitzte sich Michael Kotter am Aschheimer Strafraum das Leder und stellte eiskalt auf 0:2 (56.); kurz darauf ließ Michael Huber zweimal und Daniel Esterl einmal die Vorentscheidung liegen. So hievte ein Abstauber von Domenico Contento den FCA zurück ins Spiel (66.), dessen Schlusspunkt ein platzierter und verdeckter Fernschuss von Tobias Oberrieder zum 2:2 markierte (78.). „Nach dem Spiel waren wir alle erstmal enttäuscht“, so Fürst. „Aber im Maibaumstüberl wurde der Punkt danach schon gescheit gefeiert.“ 

TSVO: Silbereisen, M. + F. Niedermaier, E. + T. Lutz, Forstner, Pommer, G. + M. Huber, Wagner, Kotter; Borutta, Esterl, Kronester, Probst.

Quelle: Merkur.de

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