Ausweichsplatz ist „ein Glücksfall“, so TSV-Trainer Manuel Lutz

TSV Oberpframmern: Nach Sensation in Aschheim drei Punkte gegen SK Srbija

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Der TSV Oberpframmern (hier in weiß gegen die SpVgg Haidhausen) will gegen den SK Srbija drei Punkte holen.

Nach der beinahe Riesensensation gegen den Tabellenführer FC Aschheim will der TSV Oberpframmern jetzt gegen den SK Srbija drei Punkte einfahren.

Oberpframmern – Den Gedanken, beim Tabellenführer in Aschheim zwei Punkte liegen gelassen zu haben, ließ Spielertrainer Manu Lutz gar nicht erst aufkommen. Dabei hatten seine Pframmerner bereits 2:0 geführt und waren hautnah an einer faustdicken Überraschung dran. Dass es beim 2:2 letztlich nur ein Zähler war, der im Kampf um den Klassenerhalt nicht wirklich weiterhilft, war ihm einerlei. Es überwog der positive Eindruck. Denn in den ersten 45 Minuten war nicht zu sehen, wer Spitzenreiter und wer Abstiegskandidat ist. Einzig mit der Chanverwertung haderte Lutz (wieder einmal). „Machen wir das 3:0 ist der Deckel drauf.“ Doch auch so hätten sich seine Schützlinge von einer vermeintlich verloren gegangenen Seite gezeigt. „Ich hab’ doch gesagt, wenn die Mannschaft 100 Prozent gibt, macht sie Spaß.“

Großen Unterhaltungswert erwartet der Pframmerner fürs Nachholspiel am Dienstag (30. April) gegen den SK Srbija. „Ein ganz anderes Spiel, ein ganz anderer Gegner“, werde das unter dem heimischen Flutlicht (Spielbeginn 20 Uhr). „Erfahrungsgemäß eine Mannschaft, gegen die wir uns schwer tun“, orakelt Lutz. Er hofft nach der Aschheim-Vorstellung, dass „meine Spieler mich Lügen strafen und positiv überraschen“. Dass wenig Zeit zwischen den Partie für die Regeneration blieb, stört den Pframmerner nicht. „Ein paar sind angeschlagen wie Georg Huber und Viktor Pommer. Der Kader ist aber groß genug, um eine konkurrenzfähige Elf auf die Beine zu bringen.“ Und die sicherlich motiviert genug ist. Wird doch auf dem kleinen Pframmerner Nebenplatz gespielt. „Komisch, aber richtig gerne geht da eigentlich keiner drauf“, weiß Lutz. „Dabei ist der Platz „ein Glücksfall für uns“. Er könne sich in all den Jahren an „kein einziges Punktspiel erinnern, das darauf bestritten wurde und verloren gegangen“ wäre.

Quelle: Merkur.de

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