Beißen für den Klassenerhalt

TSV Otterfing muss beim schwächelnden Meister Zähne zeigen

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Mike Probst fordert Einsatz und Laufbereitschaft.

Erfolgreichster Sturm, beste Abwehr und 22 Siege in Folge – der TSV Brunnthal hat sich verdientermaßen die Krone in der Kreisliga aufgesetzt. Für den TSV Otterfing, dem nach einer Niederlage im Münchner Süden sogar der Direktabstieg droht, ist das auf dem Papier eine so gut wie nicht zu lösende Aufgabe.

Aber seit auf den für die kommende Saison vorbereiteten Brunnthaler Briefbögen Bezirksliga steht, zeigt die Leistungskurve nach unten.

Somit stehen die Chancen für die Nordring-Elf, beim Meister mit einem Sieg einen Befreiungsschlag zu landen, gar nicht so schlecht. Zumal der Meistermacher aufhört: Matthias Betzler gibt nach sechs Jahren den Trainerjob in Brunnthal ab. Ob es daran lag, dass ihm sein Kapitän gegen den SV Miesbach auf der Nase herum tanzte, wissen nur die beiden.

Auf jeden Fall stand Maximilian Geisbauer, der beste Torwart der Liga, nach der vorgezogenen Meisterfeier gegen den SV Miesbach nicht zwischen den Pfosten. Er spielte Mittelstürmer. 0:1 beim Abstiegskandidaten. Könnte in der Kategorie Ausrutscher abgelegt werden. Aber der Schlappe beim Aufsteiger folgten zwei weitere Niederlagen, und diese ohne einen einzigen Treffer.

„Es ist für uns eine äußerst schwierige Konstellation“, erklärt Mike Probst, „aber unser Blick gilt nicht den jüngsten Ergebnissen von Brunnthal, sondern uns selbst.“ Der Trainer des TSV Otterfing erklärt seit Wochen gebetsmühlenartig, dass der Einsatz und die Laufbereitschaft seiner Burschen stimmen und die jungen Spieler in ihrer Entwicklung immer weiter nach vorne kommen. Dies zu kritisieren, steht maximal seinem Spartenleiter Dominik Urban zu. Der aber gibt ihm Recht.

Somit steht die Analyse aus, warum es gegen den Letzten ASV Antdorf zuhause nur zu einem 2:2-Unentschieden reichte und am Spieltag darauf mit 0:5 in Lenggries die Lichter ausgingen. Es sind die einfachen Fehler, die vom Gegner unerzwungenen Abspielfehler im Spielaufbau, durch die den Otterfingern der Genickbruch in Form des Abstiegs droht. Und ohne den überragenden Torwart Christian Utmälleki wäre auch das sicherlich starke 2:2 der Vorwoche gegen den ASV Habach nicht möglich gewesen. 2:2, obwohl es in der 88. Minute noch 0:2 stand. Hier auf jeden Fall hatte die schützende Hand von Probst ihre Berechtigung. Einsatz und Laufbereitschaft gaben den Ausschlag.  

Quelle: Merkur.de

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