0:1-Heimpleite für den TSV im Topspiel

Harmlose Peißenberger verlieren knapp gegen Tabellenführer SV Uffing

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Eine von nur wenigen Peißenberger Chancen: Nach einem Freistoß von Georg Reich Mitte der ersten Halbzeit scheiterte Thomas Jerouschek aus kurzer Distanz an Uffings Torhüter Sebastian Obermüller.

Es war das Topspiel der Kreisklasse 3: Doch weder Gastgeber TSV Peißenberg noch der Tabellenführer aus wurden den Erwartungen gerecht. In einem Duell auf mäßigem Niveau entschied ein einziger Treffer die Partie zu Gunsten der Gäste vom Staffelsee.

Peißenberg – Hinterher waren sich beide Trainer einig: Beide Mannschaften wurden den Erwartungen an ein Spitzenspiel nicht im Entferntesten gerecht. „Jeder hat nur auf Sicherheit gespielt“, sagte Uffings Coach Thomas Neumeier. Da beide Konkurrenten in dieser Saison über sehr stabile Abwehrreihen verfügen, zeichnete sich schon bald ab, dass dieses Spitzenspiel sich zu keinem Torfestival entwickeln würde. Vor allem die Peißenberger wirkten gehemmt: „Nach vorn hat uns die Durchschlagskraft gefehlt“, monierte TSV-Trainer Bodo Nusser. „Wir haben niemanden, der mal aus dem Nichts eine Chance kreiert.“ Da auch die Uffinger kein Offensivfeuerwerk abbrannten, ereignete sich in den beiden Strafräumen lange Zeit herzlich wenig. In den ersten 25 Minuten bekamen beide Torhüter keinen einzigen Ball zwischen die Finger. Für den ersten Höhepunkt in dieser Partie sorgte Georg Reich: Mit einem wuchtigen Freistoß aus über 25 Metern zwang er Sebastian Obermüller zu einer Parade. Der SVU-Keeper konnte den Ball nur abklatschen, beim Nachschuss von Thomas Jerouschek wehrte Obermüller aber reaktionsschnell ab (26.). Kurz vor der Pause wurde es dann richtig unterhaltsam. Einen Schuss von Uffings Markus Steindl wehrte TSV-Schlussmann Moritz Diem ab. Die fällige Ecke von Franz Sternkopf vollendete Simon Gerg mit einem wuchtigen Kopfball in den Winkel des kurzen Ecks zur Führung für den Tabellenführer (40.).

Vergleichsweise schwungvoll war der Start in den zweiten Abschnitt. Die Peißenberger machten jetzt mehr Druck. Nachdem SVU-Verteidiger Martin Weingand über den Ball gehauen hatte, eilte Reich unbedrängt dem gegnerischen Gehäuse entgegen. Allerdings traf er anschließend den Ball nicht richtig, Obermüller konnte den Schuss mühelos abwehren (66.). Dann kam Reichs Teamkollege Maximilian Hohenadel im Strafraum unbedrängt an den Ball. Doch anstatt zu schießen zögerte er zu lange und ließ sich abdrängen (79.) – auch diese Chance war dahin.

Trotz dieser Niederlage verbreitete Peißenbergs Trainer Zuversicht: Zumindest im Kampf um Platz zwei „ist noch alles drin“. Jetzt müssten die Uffinger eben nächste Woche den FC Garmisch II schlagen. Sein Uffinger Kollege Neumeier wollte trotz des eher durchschnittlichen Auftritts seiner Mannschaft nicht zu kritisch sein: „Wir sind nicht durch Losentscheid auf den ersten Platz gekommen. Den haben wir uns erarbeitet.“

Statistik:

TSV Peißenberg – SV Uffing 0:1 (0:1)

TSV Peißenberg: Diem – Huber, Kunterweit, Kreutterer, Rawitz, Reich, Horst, Jerouschek, Jungmann, M. Schned, Völkle/eingewechselt: Dietheuer (65.), Hohenadel (70.).

SV Uffing: Obermüller – Gerg, Weingand, Schweiger, Berchtold, Sternkopf, Kutter, Hoffmann, Seidl, Taffertshofer, Steindl/eingewechselt: Kinast (66.), Ph. Destek (74.).

Tor: 0:1 (40.) Gerg. Gelbe Karten: Peißenberg: Jerouschek, Dietheuer - Uffing: Schweiger, Weingand, Hoffmann, Seidl. Schiedsrichter: Markus Doll (FSV Höhenrain). Zuschauer: 227.

Quelle: Merkur.de

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