Zwischenbilanz

Positives Zwischenfazit des TSV Peiting

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Auch wenn er diese Chance gegen Jahn Landsberg liegen ließ, ist Matthias Lotter (Nummer 9) mit neun Saisontoren Peitings treffsicherster Spieler.

Die Fußballer des TSV Peiting überwintern an der Tabellenspitze der Kreisliga 2. Mit einem neuen Trainer wollen sie diese Position in der Rückrunde verteidigen.

Peiting – „Wir sind Tabellenführer und wollen am Ende der Saison nicht Dritter werden“, verkündet Uwe Enzmann, Vorsitzender der Peitinger Fußballer. Vor der Saison habe er nicht erwartet, dass seine Mannschaft so weit oben steht. Durch den neuen Trainer Benjamin Schwaiger erhofft er sich den nötigen Schwung, um den ersten Platz zu verteidigen.

Schwaiger ist bereits der dritte Peitinger Trainer in der laufenden Saison. Zu Saisonbeginn kehrte Martin Kindermann nach Peiting zurück. „Er hatte ein Händchen für die Mannschaft“, sagt Enzmann. Mit Kindermann an der Seitenlinie zeigte die Mannschaft sehenswerten Kombinationsfußball – und war obendrein erfolgreich. Ende September trat Kindermann jedoch aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück. Es übernahm Fabian Melzer, der nebenbei auch weiterhin als Spielertrainer der Reserve fungierte. Auch mit ihm blieb der TSV in der Spitzengruppe.

In der Vorbereitung stehen Spinning, Koordinationstraining und Kraftübungen an

Nach 15 Spielen haben die Peitinger 28 Punkte auf dem Konto. Genauso viele hat der Zweitplatzierte, der SC Pöcking. Die Pöckinger schätzt Enzmann auch als schärfsten Konkurrenten im Kampf um den Titel ein. Es geht allerdings eng zu an der Tabellenspitze, denn nur einen Punkt weniger hat der TSV Bernbeuren vorzuweisen. Vier der fünf Saisonniederlagen mussten die Peitinger in der Fremde hinnehmen. „Eigentlich war es in den vergangenen Jahren immer andersrum“, sagt der Vorsitzende. Der spielerischen Stärke des TSV kommt laut Enzmann der große Platz in Peiting entgegen. „Auswärts, auf kleineren Plätzen, können die Gegner durch Kampf viel ausgleichen“, erläutert er.

Ende Januar startete die Mannschaft unter der Leitung von Schwaiger in die Rückrundenvorbereitung. Auf dem Programm stehen unter anderem Spinning, Koordinationstraining und Kraftübungen. Enzmann erwartet von den Spielern die Motivation, sich dem neuen Trainer anzubieten. Das fördere einen gesunden Konkurrenzkampf.

Am 23. März startet die Rückrunde

In der Rückrunde werde man schnell sehen, wohin es gehe. Bereits am zweiten Rückrunden-Wochenende treten die Peitinger in Pöcking an. Davor heißt es, unter dem neuen Trainer eine gute Vorbereitung zu absolvieren. Mit Florian Wörle vom TSV Steingaden und Michael Horner von der SG Wildsteig/Rottenbuch vermelden die Peitinger zwei Neuzugänge. Ansonsten hofft Enzmann darauf, dass noch der ein oder andere Langzeitverletzte zurückkehrt. „Das Wichtigste ist, dass die Spieler gesund werden. Wir machen da überhaupt keinen Druck“, sagt er. Gegen den Kreisklassisten ASV Eglfing und den Kreisligisten FC Füssen stehen zwei Vorbereitungsspiele an, ehe am 23. März 2019 der Punktspielstart gegen Maisach erfolgt.

VON PHILLIP PLESCH

Quelle: Merkur.de

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