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TSV Pentenried rettet wohl Achterbahnsaison: Auftrieb kommt zur rechten Zeit

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Von: Michael Grözinger

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Magnus Piele (r.) hat als neuer Coach des TSV Pentenried das Sagen am Römerfeld. Unterstützt wird er vom spielenden Co-Trainer Paul Hense.
Magnus Piele (r.) hat als neuer Coach des TSV Pentenried das Sagen am Römerfeld. Unterstützt wird er vom spielenden Co-Trainer Paul Hense. © dagmar rutt

Es scheint, als würde die wellenhafte Saison des TSV Pentenried in der entscheidenden Phase einen Auftrieb erfahren.

Pentenried – In der Hinrunde konnten sich die Römerfelder durch unnötige Punktverluste lange nicht so recht als erster Verfolger von Titeltopfavorit SC Unterpfaffenhofen-Germering II festsetzen. Zur Winterpause stand dann dennoch Relegationsplatz zwei zu Buche.

Es folgten der Trainerwechsel von Franz Möhwald auf Interimscoach Magnus Piele, maue Ergebnisse in der Vorbereitung, eine versemmelte Rückkehr in den Spielbetrieb der A-Klasse 2 – und nun eine Siegesserie von sechs Partien, darunter das berauschende 9:1 gegen Unterpfaffenhofen. Der jüngste 3:0-Erfolg gegen den SV Puchheim spülte den TSV zurück auf Rang zwei. Bei noch zwei ausstehenden Partien haben die Pentenrieder die Relegation und damit den Aufstieg wieder in der eigenen Hand.

Ein Selbstläufer wird das Verteidigen dieser Position allerdings nicht. Am Sonntag muss die Piele-Elf zu Favoritenschreck SC Wörthsee, ehe im Saisonfinale das Duell beim viertplatzierten TSV Hechendorf ansteht, der dann möglicherweise ebenfalls noch Chancen hat, mit einem Sieg den Relegationsplatz zu erobern. Und zu allem Übel mischt ja auch noch der geschasste TV Stockdorf mit, den die Römerfelder jüngst überholten. Aber auch der direkte Aufstieg als Meister ist noch machbar. Für Spannung ist also gesorgt. (mg)

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