Nach 45 Minuten auf Augenhöhe bricht der TSV ein

Poings Polster auf die Abstiegsränge schmilzt durch 1:4-Niederlage

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Beim TSV Poing (hier blau-gelb) geht der Blick nach unten in der Tabelle.

Trotz einer ausgeglichenen Halbzeit verliert der TSV Poing das Spiel gegen den ATSV Kirchseeon. Der Abstand auf die Abstiegsplätze beträgt nur noch drei Punkte.

„Am Schluss hat die individuelle Klasse den Unterschied gemacht“, analysierte Stefan Bürgermeier im Anschluss an die Begegnung gegen Kirchseeon. Vor allem im ersten Durchgang sah Poings Trainer „ein Spiel auf Augenhöhe“, in dem Adrian Naumann die Gäste in Front brachte (31.), bevor Daniel Graßnick einen Konter zum Ausgleich abschloss (42.). Die erneute Führung für den ATSV durch Kevin Geber fiel dann „zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt“ mit dem Halbzeitpfiff.

In den zweiten 45 Minuten zeigte der ATSV, warum er nach wie vor Chancen auf die Meisterschaft hat. Erst traf Stefan Mayr (56.), dann Topscorer Danny Hahne (78.) zum 1:4-Endstand. „Die Jungs haben alles probiert, aber der Gegner war zu übermächtig“, konnte Bürgermeier seiner Mannschaft nach der Niederlage gegen den nun sicheren Tabellenzweiten keinen Vorwurf machen: „Wir wünschen Kirchseeon viel Glück in der Relegation.“

Angesprochen auf die engen Abstände am unteren Tabellenende erklärte der Coach: „Jeder weiß, wie schnell es gehen kann.“ Weil beide Mannschaften aus der Kreisstadt ihre Parallelspiele für sich entschieden, haben die Poinger zwei Spieltage vor dem Ende der Saison nur noch drei Zähler Vorsprung auf den ersten Rang unter dem Strich. „Wir versuchen die nötigen Punkte einzufahren“, versprach der TSV-Trainer, der ein „Herzschlagfinale“ am letzten Spieltag erwartet. Dann will man die Entscheidung unbedingt noch in der eigenen Hand haben. 

TSV Poing - ATSV Kirchseeon 1:4

Poing: Maser, Graßnick, Nick (63. Brunner), Frühholz, Frank, Hötscher (58. Kehr), B. + T. Obermaier, Simeth, Bluhme (78. Feichtmeyer), Hering. – ATSV: Gramüller, L. Alberter, Huber, Bliemel, Karanikolas (58. Krauss), Koepp (67. D. Alberter), Naumann, Geber, Hahne, Hotz, Mayr (63. Nowara).

Quelle: Merkur.de

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