TSV-Trainer sieht positive Ansätze trotz Heimpleite

Schäftlarn geht 1:5 gegen Unterammergau unter - Motzkau: „Dürfen Spaß nicht verlieren“

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Zumindest mit der Einstellung seiner Mannschaft war Schäftlarns Trainer Patrick Motzkau über weite Strecken des Spiels zufrieden.

Die Hoffnung hat man beim TSV Schäftlarn auch nach der dritten Pflichtspielniederlage 2019 noch nicht aufgegeben. „Die nächsten Wochen werden entscheidend.“

„Man merkt, dass in der Mannschaft die Bereitschaft wächst“, gibt sich TSV-Trainer Patrick Motzkau nach der 1:5-Pleite gegen den WSV Unterammergau weiter kämpferisch. Der 35-Jährige hatte die Geschicke der Schäftlarner Mannschaft zur Winterpause von David Balogh übernommen und soll das junge Team nun vor dem Abstieg bewahren.

Beim Kreisklassen-Gastspiel in Unterammergau sah der Schäftlarner Coach zumindest im ersten Durchgang einige Ansätze, die die TSV-Anhänger hoffen lassen können: „Die Einstellung hat gestern bis in die zweite Hälfte hinein gestimmt.“ In einem zunächst ausgeglichenen Spiel hatten die Gäste in der Anfangsphase sogar die Chance auf den Führungstreffer, doch der TSV konnte den Ball nicht im WSV-Tor unterbringen. Nach einem Schäftlarner Freistoß ging es wenig später stattdessen schnell in die andere Richtung, Ferdinand Brauchle vollendete den WSV-Konter zur Führung für die Hausherren (18.). Vor allem über die rechte Seite stellte Unterammergau die TSV-Defensive mit schnellen Angriffen vor Probleme. Nach einem solchen Durchbruch war Brauchle kurz vor dem Pausenpfiff (40.) abermals zur Stelle und drückte zum 2:0-Halbzeitstand über die Linie.

Das Anlaufen der Gäste nach dem Seitenwechsel blieb hingegen nur von kurzfristigem Erfolg gekrönt. Den dritten WSV-Treffer durch Stefan Wagner (55.) konnte Schäftlarns Christian Lichtenegger zwar noch mit einem sehenswerten Außenristschuss beantworten (65.), doch der WSV wusste seinen Platz gegen weit aufgerückte Gäste klug zu nutzen. Nur zwei Minuten nach dem Schäftlarner Treffer stellte Wagner den alten Abstand wieder her (67.), ehe Christian Kolb (82.) wenige Minuten vor dem Abpfiff die Schäftlarner Niederlage endgültig besiegelte. „Wir sind ein junges Team und einige Spieler müssen sich noch an die etwas härtere Gangart in der Kreisklasse gewöhnen. Daran müssen wir in den nächsten Wochen einfach weiterarbeiten und dürfen vor allem den Spaß nicht verlieren“, richtete TSV-Coach Motzkau den Blick nach vorne.

Quelle: Merkur.de

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