3:3-Ausgleichstreffer fiel nach einem Abwehrfehler in der Nachspielzeit

TSV Zorneding verspielt gegen RW Oberföhring 3:2-Führung trotz zwei-Mann-Überzahl

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Fast hätte es für Lucas Krug (r.) und seine Zornedinger zum Sieg gereicht.

Fast gingen Zornedings Trainer Michael Niederlöhner die Superlative aus. „Wenn jemand ein geiles Fußballspiel sehen will, muss er nach Zorneding kommen! Wir sind immer für eine Überraschung gut.“

Positiv wie negativ. Nach 91 turbulenten Spielminuten mit einer ganzen Batterie an Strafraumszenen auf beiden Seiten führte der Tabellenvorletzte bei Zwei-Mann-Überzahl mit 3:2. Der überlebenswichtige Dreier gegen den Vierten aus Oberföhring war zum Greifen nahe. Unerklärlicherweise war Zornedings Innenverteidiger Sebastian Hörmann plötzlich hinten auf sich allein gestellt und wehrte einen Ball unglücklich in den Lauf von Tobias Oesterle ab, der zum 3:3-Endstand verwandelte. „Ein hammergeiles Spiel und eine unglaubliche Leistung, wenn die letzte Minute nicht gewesen wäre“, lobte Niederlöhner seine Elf – vermisste aber einmal mehr die dreifache Belohnung.

Der Spielfilm in Kürze: Um eine Fingerspitze hätte TSV-Schlussmann Ralph Pöpperling den Strafstoß zum 0:1 beinahe pariert (9.). Etliche Großchancen später egalisierte Hörmann mit einem Traumschuss (38.). Johannes Bouacha veredelte einen Pass von Tobias Lentner zum 2:1 (47.), ehe Maxi Völke auf Gästeseite wegen Reklamierens die Ampelkarte sah (53.). Zorneding nahm im Mittelfeld den Fuß vom Gas und wurde mit dem 2:2 bestraft (68.). Barancan Sengül entfachte mit seinem 3:2 erneut einen TSV-Jubelsturm (80.), RWO-Akteur Santana-Mielke holte sich die zweite Gelb-rote Karte für die Gäste ab (91.) – und dann folgte die für den TSV so fatale Schluss-Sequenz.

Zorneding: Pöpperling, Hahn, Stadler, Ziepl, Lentner, Hörmann, Bouacha, Krug, Krauss, Eberhardt, Sengül; Hauser, Bayer, Linnemann, Baueregger.

Quelle: Merkur.de

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