Wechsel-Ärger nach Spitzenspiel

Türkgücü: „Unpopuläre Maßnahmen“ - Schmidt erklärt Saarbrücken-Eingriff

Alexander Schmidt: Gegen Saarbrücken musste der Türkgücü-Coach zwei unpopuläre Entscheidungen treffen.
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Alexander Schmidt: Gegen Saarbrücken musste der Türkgücü-Coach zwei unpopuläre Entscheidungen treffen.

Türkgücü wackelte, blieb aber auch gegen Saarbrücken ungeschlagen. Coach Schmidt griff während dem Spiel ein. Er spricht selbst von „unpopulären Maßnahmen“.

  • Türkgücü München blieb gegen den 1. FC Saarbrücken zum fünften Mal in Folge ungeschlagen. 
  • Gegen den Tabellenführer tat sich die Elf von Alexander Schmidt allerdings reichlich schwer. 
  • Der Coach nahm Mounir Bouziane noch in der ersten Hälfte vom Platz - er erklärt, warum.

München – Die Serie hielt. Zum fünften Mal in Folge blieb Aufsteiger Türkgücü mit dem 1:1 am Dienstagabend gegen Tabellenführer Saarbrücken unbesiegt und blieb damit weiter in der Spitzengruppe. Es war allerdings das erste Mal gewesen, dass die Münchner zum Teil regelrecht „hergespielt“ wurden, wie Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok unwidersprochen konstatieren durfte.

Türkgücü München gegen FC Saarbrücken: „Unpopuläre Maßnahmen“ - Schmidt erklärt Bouziane-Auswechslung

Einen „sehr starken Gegner“ hatte auch Türkgücü-Coach Alexander Schmidt gesehen, genau deshalb habe er sich für zwei „unpopuläre Maßnahmen“ entschieden. Zunächst hatte er noch vor dem Halbzeitpfiff seinen Debütanten Mounir Bouziane vom Platz genommen, obwohl der 29-jährige Franzose in seinem ersten Spiel im Türkgücü-Trikot keine zehn Minuten für sein erstes Tor gebraucht hatte. Natürlich, so Schmidt, hätte er auch bis zur Halbzeit warten können, er habe jedoch den „Saarbrücker Spielfluss unterbrechen“ wollen, zumal der Angreifer „einfach platt“ gewesen sei. Bouzianes Verständnis hielt sich in Grenzen, wie sowohl seine Mimik als auch seine Gestik verrieten.

Türkgücü: Wechsel-Ärger um Bouziane und Tosun - „Taktisch bedingt“

Ähnlich erging es Ünal Tosun, der zur Halbzeit für Nico Gorzel gekommen war. Kurz vor Schluss musste auch er schon wieder weichen. „Mit der Leistung“, so der Türkgücü-Coach, hätte das „nichts zu tun gehabt“, der Wechsel sei „taktisch bedingt“ gewesen. Es gibt jedenfalls vor dem Derby am Samstag beim TSV 1860 einige Reibungspunkte bei Türkgücü.  mh

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