Pleite bei Generalprobe für Derby gegen die Löwen

Türkgücü München: So erklärt Dayat das Fehlen von Sararer, Berzel und Awoudja

Serdar Dayat hat bereits das Derby am kommenden Wochenende gegen die Löwen im Blick.
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Serdar Dayat hat bereits das Derby am kommenden Wochenende gegen die Löwen im Blick.

Aufsteiger Türkgücü München hat die Generalprobe für das Derby am kommenden Wochenende im Münchner Olympiastadion gegen den TSV 1860 vermasselt. 

München – Der beste Mann fehlte mal wieder. Türkgücüs Spielmacher Sercan Sararer stand bei der 1:2-Niederlage in Saarbrücken nicht im Kader. Streitereien um eine Vertragsverlängerung sollen aber dieses Mal nicht der Grund gewesen sein. „Sercan ist angeschlagen, wir wollen ihn aufheben. Er bekommt jede Woche Tritte. Er ist ein Mensch und keine Maschine“, sagte Serdar Dayat bei MagentaSport.

Gegner Saarbrücken gab unter der Woche bekannt, dass Uwe Koschinat zur neuen Saison Nachfolger vom aktuellen Trainer Trainer Lukas Kwasniok wird. Und die Spieler nutzten den Auftritt gegen Türkgücü München, um sich schon mal beim zukünftigen Coach zu empfehlen. In der 2. Minute klärte Münchens Innenverteidiger Alexander Sorge nur halbherzig – Manuel Zeitz traf zum 1:0. Gut zehn Minuten später stand erneut Sorge im Mittelpunkt: Er bekam den Ball im eigenen Strafraum an die Hand – Elfmeter. Ein Fall für Saarbrückens Topscorer Nicklas Shipnoski, der souverän verwandelte (14.). „Die ersten 15 Minuten sind wir in München geblieben. Meine Haare standen zu Berge“, sagte Dayat.

Türkgücü München: Maxime Awoudja und Aaron Berzel fehlen leistungsbedingt gegen Saarbrücken

Im Duell der Aufsteiger spielten die Hausherren abgezockter, Türkgücü wackelte. Dayat hatte den angeschlagenen Maxime Awoudja, der in den letzten Wochen in der Innenverteidigung so stark aufspielte, in München gelassen. Auch der Ex-Löwe Aaron Berzel stand erneut nicht im Kader. Es sei eine Entscheidung vom Trainerteam „wegen der Leistung“ gewesen, so Dayat.

Für die erste gefährliche Chance sorgte dann ein weiterer Spieler mit 1860-Vergangenheit. Noel Niemann kam aus wenigen Metern frei zum Abschluss, traf den Ball jedoch nicht richtig und vergab kläglich.

Türkgücü München: Trainer Serdar Dayat blickt voraus auf das Derby gegen den TSV 1860

In der zweiten Halbzeit lief Türkgücü aggressiver an und arbeitete sich in die Partie. Nach einem verunglückten Schuss von Boubacar Barry kullerte der Ball in den Strafraum, Lucas Röser reagierte am schnellsten und verkürzte zum 1:2 (67.).

In der Folge machten die Münchner weiter Druck, Kwasniok sprach gar davon, er hätte in der Schlussphase „einen Bollen in der Hose“ gehabt. Doch Türkgücü fehlte die Durchschlagskraft. Torschütze Röser monierte nach Abpfiff die Körpersprache in der Anfangsphase, Dayat blickte schon voraus auf das Derby am Samstag: „Schauen wir mal, was wir gegen 60 machen. Das ist das Wichtigste jetzt.“ 

(NICO-MARIUS SCHMITZ)

Quelle: Merkur.de

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