Türkgücüs kassiert Niederlage beim 1. FC Magdeburg

Pfostenpech von Sliskovic besiegelt erste Pleite seit September 2019

Petar Sliskovic scheiterte zweimal am Pfosten des Magdeburger Kastens.
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Petar Sliskovic scheiterte zweimal am Pfosten des Magdeburger Kastens.

Am 5. Spieltag der 3. Liga hat es auch Türkgücü München erwischt. Die Elf von Trainer Alex Schmidt kassierte die erste Saisonniederlage beim 1. FC Magdeburg.

  • Türkgücü München hat am 5. Spieltag der 3. Liga beim 1. FC Magdeburg die erste Saisonniederlage kassiert. 
  • Die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt unterlag am Freitagabend mit 0:2.
  • Torjäger Petar Sliskovic konnte seinen Lauf nicht fortsetzen und traf zweimal Metall. 

Magdeburg – Türkgücü München kann also doch noch verlieren. Der Neuling blieb an den ersten vier Spieltagen in der 3. Liga ungeschlagen, die letzte Niederlage erfuhren die Münchner im September 2019. Bis zum Auswärtsspiel am Freitag in Magdeburg.

Türkgücü-Coach Alexander Schmidt brachte im Vergleich zum 0:0 gegen Wiesbaden Furkan Kircicek und Furkan Zorba in der Startaufstellung. Magdeburg – vor diesem Spieltag erst mit einem Punkt auf der Habenseite – stand in der Verteidigung von Beginn an kompakt und sorgte unter dem Jubel der 4700 Zuschauer durch ein schnelles Umschaltspiel für Torgefahr. Die Münchner kamen hauptsächlich nach Standardsituationen zu gefährlichen Abschlüssen, Petar Sliskovic köpfte den Ball an den Pfosten (31.). Wenig später flankte Magdeburgs Andreas Müller in Richtung Strafraum, Maximilian Franzke sprang zwar am Ball vorbei, irritierte Torwart René Vollath jedoch, der dem Ball nur noch hinterher schauen konnte – das 1:0 für die Heimmannschaft.

Türkgücü München: Sliskovic-Seitfallzieher landet am Pfosten

In der zweiten Halbzeit drehten die Gäste noch mal auf. Türkgücü hatte nun deutlich mehr Spielanteile und war bissiger in den Zweikämpfen. Nach einer Flanke von Daniele Gabriele schraubte sich Sliskovic artistisch in die Höhe und knallte den Ball per Seitfallzieher wieder nur an den Pfosten.

Magdeburg zeigte sich hingegen brutal effizient: Der eingewechselte Kai Brünker köpfte nach einem Freistoß aus dem Halbfeld den entscheidenden Treffer zum 2:0 (81.). 

(Nico-Marius Schmitz)

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