Ex-Löwe ist der neue Stratege

Türkgücü München: Schmidt überschüttet Basti Maier nach Debüt mit Lob

Sebastian Maier stand am Freitagabend im Derby gegen den FC Bayern sofort in der Startelf bei Türkgücü München.
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Sebastian Maier stand am Freitagabend im Derby gegen den FC Bayern sofort in der Startelf bei Türkgücü München.

Sebastian Maier stand bei Türkgücü Münchens Remis gegen den FC Bayern II in der Startelf. Trainer Alexander Schmidt ist begeistert und lobt seinen neuen Strategen.

  • Alexander Schmidt schwärmt nach dem Derby gegen die 2. Mannschaft des FC Bayern in den höchsten Tönen von Neuzugang Sebastian Maier mit Lob. 
  • Der Ex-Löwe rückte am Freitagabend in der Startelf von Türkgücü München und stand beim 0:0 im Grünwalder Stadion 66 Minuten auf dem Feld. 
  • Lucas Röser, der zweite unter der Woche verpflichtete Spieler, bekam ebenfalls gute Kritiken vom 52-jährigen Cheftrainer.

MünchenAlexander Schmidt war begeistert. „Basti Maier hat in meinen Augen ein brutal gutes Spiel gemacht“, sagte Türkgücüs Trainer über seinen Neuzugang. Maier war erst am Mittwoch zur Mannschaft gestoßen. Beim VfL Bochum spielte der 27-Jährige nach einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich keine Rolle mehr, absolvierte in dieser Saison keine Partie.

Türkgücü München: Trainer Alexander Schmidt adelt Neuzugang Sebastian Maier

Die Philosophie ist so, dass wenn wir jemanden holen, sie auch unter den ersten zehn spielen“, sagte Schmidt. Das Blitz-Debüt von Maier beim 0:0 gegen Bayern II lag aber auch sicherlich daran, dass mit Aaron Berzel (Gelbsperre), Kilian Fischer und Philipp Erhardt gleich drei Mittelfeld-Akteure ausfielen.

Schmidt trainierte Maier schon in der Jugend des TSV 1860: „Er hat genau das zeigt, was wir von ihm erwarten. Strategische Fähigkeiten, das Auge für die Tiefe, die Ruhe am Ball“, lobte der Coach seinen neuen Chef-Strategen.

Türkgücü München: FCK-Leihgabe Lucas Röser „hat noch keinen Rhythmus“

Neben Maier kam auch Lucas Röser (ausgeliehen bis zum Saisonende vom FCK) sofort zu seinem ersten Einsatz für Türkgücü. Der Angreifer spielte 45 Minuten engagiert, rieb sich in den Zweikämpfen auf und bewies in mehreren Situationen seine Schnelligkeit. „Man hat gemerkt, dass er am Ball sehr gut ist. Die Chance hat er gut rausgespielt, leider ging der Ball nur ans Außennetz. Er hat genau das bestätigt, was ich mir von ihm erhofft hatte“, sagte Schmidt. Zur Halbzeit wurde Röser ausgewechselt, „da er noch keinen Rhythmus hat.“ Für Kaiserslautern stand der 27-Jährige in der aktuellen Spielzeit lediglich 160 Minuten auf dem Platz.

„Grundsätzlich will ich nicht 0:0 spielen, Siege sind mir immer lieber“, urteilte Schmidt nach der zweiten Nullnummer in Folge. Nächste Möglichkeit für einen Erfolg: Dienstag in Kaiserslautern.  

(Nico-Marius Schmitz)

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