Stammspieler beim Aufstieg in die 3. Liga

Türkgücü München trennt sich von Verteidiger Azur Velagic

Azur Velagic einigt sich mit Türkgücü München auf eine Vertragsauflösung.
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Azur Velagic einigt sich mit Türkgücü München auf eine Vertragsauflösung.

Azur Velagic und Türkgücü München haben den Arbeitsvertrag im Einvernehmen aufgelöst. Der 30-Jährige kam 2019 vom SV Rödinghausen.

  • Azur Velagic und Türkgücü München einigen sich auf eine Vertragsauflösung.
  • Der gebürtige Münchener hatte einen großen Anteil am Aufstieg in die 3. Liga.
  • Türkgücü verzeichnet in der laufenden Transferperiode bisher fünf Abgänge und zwei Neuzugänge.

München - Nachdem Türkgücü München zuletzt zwei Neuzugänge vermelden konnte, verlässt mit Azur Velagic nun ein weiterer Spieler den Drittligisten im Winter. Der Aufsteiger einigte sich mit dem Abwehrspieler auf eine Vertragsauflösung. Das gab Türkgücü am Montagvormittag bekannt. Das Arbeitspapier des 29-Jährigen lief ursprünglich noch bis zum 30.06.2021.

Azur Velagic wechselte im Sommer 2019 vom Regionalligisten SV Rödinghausen an die Isar. Am Aufstieg von Türkgücü in die 3. Liga hatte der Verteidiger großen Einfluss. Velagic absolvierte ab dem 7. Spieltag alle Spiele bis zur coronabedingten Unterbrechung der Saison über die volle Distanz. In der laufenden Drittligasaison kam der gebürtige Münchner nur noch an den ersten sechs Spieltagen zum Einsatz. Absolvierte Velagic die ersten fünf Spiele noch über die kompletten 90 Minuten, wurde der Verteidiger am 6. Spieltag gegen den VfB Lübeck zur Halbzeit ausgewechselt und kam danach unter Alexander Schmidt auf keine einzige Pflichtspielminute mehr. 

Türkgücü München: Fünf Abgänge und zwei Neuzugänge in der Winterpause

Nach Tom Boere, Marco Holz, Marco Raimond-Metzger und Daniele Gabriele ist Velagic schon der fünfte Abgang, den der Tabellenfünfte in der Winterpause verzeichnet. Mit Sebastian Maier und Lukas Röser verpflichteten die ambitionierten Münchner allerdings auch zwei Spieler, die den Ansprüchen in Richtung 2. Bundesliga gerecht werden. 

Bewegungen im Kader, auch während der Saison, sind beim Serienaufsteiger nichts Neues. Türkgücü ist dafür bekannt, das Maximum aus seinem Team herausholen zu wollen. Auch in den vergangenen Jahren herrschte ein reges Kommen und Gehen in den Wechselperioden. Das Transferfenster ist noch bis kommenden Montag geöffnet. Sollte der Verein noch einmal reagiert und wäre das mit Blick auf die letzten Spielzeiten keine Überraschung.

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