Maurer plant nur bis zum Aufstieg

Türkgücü München: Präsident Kivrans Politik der Brechstange

Präsident Hasan Kivran gibt bei Türkgücü die Richtung vor. 
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Präsident Hasan Kivran gibt bei Türkgücü die Richtung vor. 

Wie geht es nach der Corona-Krise bei Türkgücü München weiter? Verschiedene Personalwechsel der vergangenen Wochen sorgen für Diskussionen beim Regionalliga-Spitzenreiter. 

  • Trotz der Spielpause wegen der Coronakrise herrscht Unruhe bei Türkgücü München. 
  • Verschiedene Personalien in den vergangenen Wochen sorgen für Aufsehen. 
  • Trainer Reiner Maurer plant beim Regionalligisten nur bis zum Aufstieg in die 3. Liga

München – Auch bei Türkgücü, dem souveränen Tabellenführer der Regionalliga Bayern, ruht der Ball. Bis mindestens 19. April setzte der Bayerische Fußballverband (BFV) wegen der Coronakrise den Spielbetrieb aus, auch trainieren kann Reiner Maurer zurzeit nicht mit seiner Mannschaft. Ruhe aber herrscht deshalb keineswegs bei den München Türken, die angesichts von neun Punkten Vorsprung vor dem Durchmarsch in die 3. Liga stehen.

Türkgücü München. Personelle Wechsel vor der Corona-Pause

Nachdem Ende Februar der Vertrag von Geschäftsführer Robert Hettich aufgelöst wurde, ist auch Führungsspieler Mario Erb kein Teil des „Projekts Türkgücü“ mehr. Dem 29-Jährigen wurde fristlos gekündigt, da er sich laut Hettichs Nachfolger Max Kothny „nicht an getroffene Vereinbarungen gehalten“ habe. Und auch Maurer soll vor der Ablösung stehen – spätestens zur neuen Saison.

Präsident Hasan Kivran, ein erfolgreicher Unternehmer, betreibt derzeit Personalpolitik mit der Brechstange. In der 3. Liga möchte er offensichtlich mit einem neuen Trainer antreten, im Gespräch ist Fabian Hürzeler, 27, der mit dem FC Pipinsried vor dem Aufstieg in die Regionalliga steht. Der 60 Jahre alte Ex-Löwe Maurer hingegen ging von Beginn an davon aus, dass seine Aufgabe darin besteht, den Weg in die 3. Liga zu bestreiten – darüber hinaus plante er von vornherein nicht.

Trennung von Reiner Maurer nach dem Aufstieg?

So ist nach Lage der Dinge davon auszugehen, dass auch Kivran diese Saison mit Maurer zu einem erfolgreichen Ende bringen möchte – und anschließend einen Nachfolger für die 3. Liga suchen wird. Wann diese Spielzeit allerdings zu Ende geht, ist derzeit so ungewiss wie die Zukunft des „Projekts Türkgücü“. 

Quelle: Merkur.de

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