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DFB: Fall Türkgücü ein „Keulenschlag“

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Die Abmeldung von Türkgücü lässt auch den DFB in einem schlechten Licht dastehen.
Die Abmeldung von Türkgücü lässt auch den DFB in einem schlechten Licht dastehen. © IMAGO/Ulrich Wagner

Das abrupte Ende von Türkgücü München wird nach dem Willen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wohl weitere Konsequenzen für die Zulassung zur 3. Liga nach sich ziehen.

München - Der Ausschuss-Vorsitzende Tom Eilers machte am Donnerstag allerdings auch klar, dass derartige Fälle in Zukunft trotz aller Vorschriften nicht auszuschließen sind. „Das Zulassungsverfahren ist das Verkehrsschild, das vor der Kurve steht“, sagte Eilers, schränkte allerdings ein:

„Wenn die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht eingehalten wird, kann man nur noch mit den Sanktionen leben – man kann den nicht mehr retten, der aus der Kurve fliegt.“ Man könne dann nur noch versuchen, „die Auswirkungen für den Wettbewerb so gering wie möglich zu halten“. Türkgücü hatte am 27. Januar einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Im Gegensatz zum Fall des KFC Uerdingen, der die Saison 2020/21 trotz seiner Zahlungsunfähigkeit zu Ende gespielt hatte, stellten die Münchner den Spielbetrieb Ende März ein. Der zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth nannte den Fall Türkgücü einen „Keulenschlag“ und „Nackenschlag“.

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