+++ Eilmeldung +++

Bei ZDF-Dreharbeiten zusammengebrochen: SPD-Politiker Thomas Oppermann völlig überraschend verstorben

Bei ZDF-Dreharbeiten zusammengebrochen: SPD-Politiker Thomas Oppermann völlig überraschend verstorben

Spiel im Video - Türkgücü München - Keine Fans im Olympiastadion

Türkgücü verkauft 3000 Karten: „Hätte mir gewünscht, dass die Stadt ehrlich kommuniziert“

Regen und leere Ränge: Die Bedingungen beim Premierenspiel von Türkgücü München (rote Trikots) im Olympiastadion waren nicht ideal. foto: imago

München – Türkgücü München kann also auch anders. Es war am Samstag kein Fußballspektakel wie an den ersten drei Spieltagen. So verhallte auch das vereinzelte Geklatsche im weiten Umlauf des Olympiastadions.

VON NICO-MARIUS SCHMITZ

Fans waren keine erlaubt, das hatte die Stadt kurzfristig entschieden. Eine Enttäuschung für den Verein und Geschäftsführer Max Kothny: „Ich hätte mir gewünscht, dass die Stadt von Anfang an ehrlich kommuniziert. Zuerst hieß es, dass die Inzidenzzahl drei Tage vor der Veranstaltung zählt.“ Die Münchner hatten innerhalb von 24 Stunden bereits knapp 3000 Tickets verkauft.

Auf dem perfekt gepflegten Rasen des Kulttempels bestimmte Türkgücü zunächst das Spielgeschehen. Die erste gefährliche Chance entstand nach einer schönen Kombination des kongenialen Duos Sercan Sararer und Petar Sliskovic in der 6. Minute, die Präzision fehlte jedoch. Vor dem Spiel hatte Coach Alexander Schmidt noch gesagt, dass ihm ein 1:0 lieber wäre als ein 5:4. Und so spielten seine Mannen auch. Hinten agierte der Verein von Präsident Hasan Kivran sicher, vorne fehlte jedoch weitestgehend die gewohnte Kreativität. Selbst der Mann der letzten Wochen, Sararer, ließ sein Können nur vereinzelt aufblitzen. Einzig die modernste Flutlichtanlage im „Oly“ strahlte über 90 Minuten.

Das 0:0 gegen Wehen Wiesbaden im Video

Auch in der zweiten Halbzeit lief Wiesbaden früh an und presste aggressiv, Türkgücü fehlten oft die spielerischen Lösungen. Die besten Chancen vergaben dann zwei eingewechselte Spieler. Für Türkgücü knallte Marco Holz den Ball an die Latte (77.), bei den Gästen traf Benedict Hollerbach nur den Pfosten.

„Die Mannschaft hat sich bis zum Schluss gegen ein Gegentor gewehrt. Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden“, sagte Schmidt, der auf Nachfrage mit einer Portion Ironie von einer „guten Stimmung im Stadion“ sprach. Trotz der leeren Ränge freute man sich im Verein jedoch über das Spiel an der legendären Stätte. „Das Gefühl war jetzt schon unglaublich. Das Stadion sorgt für einen unglaublichen Hall, wenn ich mir vorstelle, dass hier tausende Fans trommeln und schreien, das wäre die Krönung“, sagte Kothny.

Nico Marius Schmitz

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Kommentare