Zukunft von Türkkgücü München vorerst gesichert

Kothny: „Können den Spielbetrieb definitiv bis Saisonende fortführen“

Geschäftsführer Max Kothny bestätigt, dass Türkgücü München nach dem Ausstieg von Hasan Kivran zumindest die Rückrunde zu Ende spielen könne.
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Geschäftsführer Max Kothny bestätigt, dass Türkgücü München nach dem Ausstieg von Hasan Kivran zumindest die Rückrunde zu Ende spielen könne.

Die Zukunft von Türkgücü München steht nach dem Ausstieg von Hasan Kivran auf der Kippe. Max Kothny bestätigt, dass man zumindest die Rückrunde zu Ende spielen könne.

  • Türkgücü München sucht nach dem Ausstieg von Investor Hasan Kivran neue Geldgeber.
  • Bis zum 21. Januar muss der Aufsteiger beim DFB seine Liquidität für den Rest der Saison nachweisen.
  • Geschäftsführer Max Kothny gibt sich im BR24-Interview trotz der prekären Lage optimistisch.

München  -  Nach dem Rückzug von Investor und Präsident Hasan Kivran scheint bei Türkgücü München nichts mehr zu sein wie noch vor einige Wochen. 

Sportliche Lage sehr zufriedenstellend - Ausstieg von Kivran ein Schock

Eigentlich konnte man rein sportlich mit der Lage des Vereins zufrieden sein. Platz 8 nach 16 Spielen, und das als Aufsteiger - eine durchaus respektable Leistung. Dann der Schock. Nach dem letzten Spiel des Jahres in Meppen sickerte durch, dass der Hauptanteilseigner sich überraschend zum Jahresende aus dem Verein zurückzieht. Was blieb, war neben dem Warum, vor allem die Frage danach, ob Türkgücü München ohne das Geld des Investors überhaupt liquide genug sein würde, um die Rückrunde beenden zu können. 

„Situation ist eine Herausforderung“

Max Kothny gab dazu im BR24-Interview Entwarnung.  „Natürlich ist die Situation eine Herausforderung“, so der Geschäftsführer, „aber man könne den Spielbetrieb definitiv bis Saisonende fortführen." Erleichternde Worte, auch für die Mannschaft. Diese kümmere die unklare Situation zwar nicht, so der 24-Jährige und weiter: "Ich habe der Mannschaft beim Trainingsauftakt mit auf den Weg gegeben: „Ihr kümmert euch ums Sportliche, ich und mein Team kümmern uns darum, dass es hier bestmöglich weitergeht.“ 

Geht nicht nur um die Zukunft des Vereins, auch um die der Spieler

Trotzdem steht neben der Zukunft des Vereins auch die Zukunft der Spieler auf der Kippe. Am Beispiel des Abgangs von Tom Boere zeigt sich recht eindrucksvoll, wie schnell in der aktuellen Lage ein Transfer zustande kommt, wenn der Verein dadurch Gehalt einsparen kann. Weitere Transfers sind auch aufgrund des großen Kaders nicht ausgeschlossen

Nach dem Re-Start gleich gegen den Tabellenführer

Ob die letzten Wochen so spurlos an der Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt vorbeigegangen sind, wie sich Geschäftsführer Kothny verspricht, wird sich bereits am Montag zeigen. Beim Re-Start nach der kurzen Winterpause geht es zu Hause gegen Tabellenführer Dynamo Dresden

(Thomas Oesterer)

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