Grundstein für Verbesserung der Jugendarbeit

Türkgücü München verpflichtet Nachwuchskoordinator und verstärkt Scouting

Alban Zinsou und Helmut Lehnert sollen die Nachwuchsarbeit bei Türkgücü verstärken.
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Alban Zinsou und Helmut Lehnert sollen die Nachwuchsarbeit bei Türkgücü verstärken.

Türkgücü München hat zwei Neuverpflichtungen für den Nachwuchsbereich vorgestellt. Alban Zinsou wird Nachwuchskoordinator und Helmut Lehnert übernimmt das Nachwuchs-Scouting.

  • Türkgücü-Präsident Hasan Kivran will den Nachwuchsbereich verstärken.
  • Alban Zinsou wird Nachwuchskoordinator beim Regionalliga-Spitzenreiter.
  • Helmut Lehnert übernimmt das Nachwuchs-Scouting der Münchner.

München - Türkgücü München rüstet sich für die Zukunft. Der Regionalliga-Spitzenreiter hat zwei Neuverpflichtungen für den Nachwuchsbereich vorgestellt. Alban Zinsou wird Nachwuchskoordinator und Helmut Lehnert wird sich künftig um das Nachwuchs-Scouting der Münchner kümmern. Damit soll der Grundstein für die Verbesserung der Jugendarbeit in den kommenden Jahren gelegt werden. 

Zinsou kommt vom TuS Geretsried

Zinsou ist seit Sommer 2018 Trainer der U19 des TuS Geretsried. Sein Team steht aktuell auf dem ersten Platz in der Landesliga Süd. Der 40-Jährige war zuvor Nachwuchstrainer beim FC Stern München und dem TSV Forstenried. „Alban ist ein absoluter Fachmann, der seit Jahren sehr gute Arbeit im Nachwuchsbereich leistet und hervorragend vernetzt ist“, wird Zinsou in einer Mitteilung des Vereins gelobt. Er übernimmt den Posten des Nachwuchskoordinators. 

Lehnert kommt vom SV Planegg-Krailing

Lehnert ist ebenfalls seit vielen Jahren im Jugendfußball aktiv. Zuletzt war der 50-Jährige Großfeld-Koordinator beim SV Planegg-Krailing. „Helmut hat ebenfalls ein vielversprechendes Netzwerk, von dem wir profitieren können“, sagt Türkgücü-Präsident Hasan Kivran. Lehnert wird das Nachwuchs-Scouting der Münchner übernehmen. 

Präsident Kivran will Nachwuchsarbeit verstärken

Die Nachwuchsarbeit des ambitionierten Regionalligisten ist bislang eine Schwachstelle. Die U19 spielt lediglich in der Kreisklasse. Der Sprung eines eigenen Nachwuchsspielers in den Kader der ersten Mannschaft scheint daher unmöglich. Präsident Kivran ist sich dieses Problems bewusst und möchte die Jugendarbeit verbessern. „Eine gute Jugendabteilung ist nicht in ein oder zwei Jahren aufzubauen. Wir werden Geduld brauchen, um mittel- und langfristig Talente auszubilden, von denen der eine oder andere auch in den Kader der ersten Mannschaft schafft“, weiß er. In den beiden Neuverpflichtungen sieht Kivran den ersten Schritt: „Mit Alban und Helmut haben wir zwei Kenner der Jugendszene für uns gewinnen können, die uns in Sachen Nachwuchsarbeit sehr gut tun werden.“

Text: Patrick Huljina

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