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Angeblich forcieren beide einen Wechsel

Hammer bei Türkgücü! Drängen Sliskovic und Sararer auf Wechsel?

Wie der „Kicker“ erfahren haben will, wollen die beiden Topspieler Petar Sliskovic und Sercan Sararer Türkgücü unbedingt verlassen. Wir haben nachgehakt.

  • Laut Kicker drängen Türkgücüs Leistungsträger Petar Sliskovic und Sercan Sararer auf einen Wechsel.
  • Finanziell lukrative Angebote sollen im Raum stehen.
  • Verein und Berater beziehen Stellung.

München - Die Meldung dürfte bei den Anhängern des Aufsteigers einschlagen wie ein Blitz. Laut des Sportmagazins „Kicker“ drängt die doppelte Lebensversicherung von Türkgücü München auf einen sofortigen Wechsel. Petar Sliskovic und Sercan Sararer wollen noch in diesem Winter weg!  

Das Top-Duo der 3. Liga brillierte in der laufenden Spielzeit wie kein anderes. Zusammen kommen sie bisher auf 18 Tore und 15 Assists - eine atemberaubende Quote. Dass andere Vereine - womöglich auch Zweitligisten - auf die beiden Leistungsträger aufmerksam geworden sind, ist also keineswegs weit hergeholt. In Bezug auf die Personalie Sliskovic wurde vor Kurzem bekannt, dass auch Liga-Konkurrent Kaiserslautern Interesse haben soll. Am vergangenen Mittwoch verstärkte sich Türkgücü bereits mit Angreifer Lucas Röser von ebenjenen roten Teufeln. Hat man sich hier etwa schon seinen Nachfolger geholt?

Türkgücü: Zieht es Petar Sliskovic nach Südkorea?

Wie der „Kicker“ jetzt berichtet, führt die Fährte nicht nur - wie zuerst angenommen - in die deutschen Profiligen, sondern allen voran nach Südkorea. Angeblich soll Sliskovic bereits mit seinem Berater bei Präsident und Investor Hasan Kivran seinen Wechselwunsch nach Asien kundgetan haben. 

Auf Anfrage versucht der Verein aber nun, den Gerüchten Wind aus den Segeln zu nehmen. Nach der Kenntnis der Verantwortlichen sei an den Spekulationen nichts dran. „Wir planen mit Sliskovic und Sararer. Dass Vereine Interesse zeigen, ist klar. Wir stehen aber auch gut da, beide fühlen sich wohl und möchten bleiben“, sagte Türkgücüs sportlicher Leiter Roman Plesche dem Münchner Merkur. 

Was einen jedoch stutzig werden lässt, ist die Tatsache, dass Sercan Sararer erst vor wenigen Tagen seinen Berater gewechselt hat - angeblich um seinem Wechselwunsch Nachdruck zu verleihen. Einige Zweitligisten sollen an dem 31-Jährigen interessiert sein.

Türkgücü: Sercan Sararer „fühlt sich wohl“

Ebenjener Berater spielt die Gerüchte aber jetzt herunter. Er dementierte die behaupteten Wechselgedanken seines Klienten und betont, dass nichts an den Spekulationen dran sei: „Sercan fühlt sich wohl.“ 

Gar nicht äußerte sich hingegen der Berater von Petar Sliskovic. Gerüchte kommentiere er grundsätzlich nicht. Ein Interesse, die Schlagzeilen um seinen Klienten aus der Welt zu schaffen, hat er jedoch ganz offensichtlich auch nicht. 

Das südkoreanische Angebot soll wohl finanziell äußerst lukrativ sein. Nicht unwahrscheinlich also, dass ein Spieler in der 3. Liga da durchaus die Ohren spitzen könnte. Sportlich würde sich der Kroate aber damit wohl in die Bedeutungslosigkeit verabschieden. 

Transfergerüchte: Lenkt Hasan Kivran ein?

Auch wenn zumindest zwei der drei Parteien klar dementieren, erscheint es doch recht unwahrscheinlich, dass die Gerüchte aus der Luft gegriffen sind. Womöglich hat Hasan Kivran dem Wechselgesuch der beiden Leistungsträger sofort eine Absage erteilt und so soll kein weiterer Staub aufgewirbelt werden. Es wären sicherlich zwei Abgänge, die Türkgücü keineswegs sofort kompensieren könnte. Die Aufstiegschancen wären damit erst einmal dahin. Wohl nur ein unmoralisches Angebote könnte Kivran zum Einlenken bringen. 

(Pascal Edenhart)

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