Torjäger Sliskovic muss erneut länger pausieren

Lob für Niemann und Co.: „Die Frage war nur, wie lange es dauert“

Noel Niemann gelang am Ostersonntag gegen Meppen der zweite Treffer im Türkgücü-Trikot.
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Noel Niemann gelang am Ostersonntag gegen Meppen der zweite Treffer im Türkgücü-Trikot.

Die Abwehr steht, die Winterneuzugänge liefern. Türkgücü München hat sich nach Anlaufschwierigkeiten am Ostersonntag gegen den SV Meppen verdient durchgesetzt. 

München - Serdar Dayat war sehr erleichtert. Nach den Pokalerfolgen gegen Unterhaching und 1860 konnte der Trainer von Türkgücü am Ostersonntag auch seinen ersten Sieg in der Liga feiern: ein 2:0 gegen den SV Meppen. Die Münchner setzten gegen das Team von Coach Torsten Frings auf eine bewährte Taktik: „Es war die Vorgabe für Sercan, dass die linken Seiten bei 1860 und Meppen die Schwachstellen sind“, sagte Dayat.

Der Kniff zahlte sich aus: Das 1:0 erzielte Sercan Sararer selbst, beim 2:0 durch Noel Niemann assistierte der Spielmacher. Einzig die Anfangsphase war nicht nach dem Geschmack von Dayat: „Wir brauchen den Schüttelfrost, damit wir wirklich wach werden. Die ersten zehn, 15 Minuten haben wir verschlafen.“

Türkgücü München: Plesche freut sich über eiskalte Chancenverwertung

Wie in den vergangenen Spielen stand die Abwehr von Türkgücü sehr kompakt. Mit den agilen Außenverteidigern Kilian Fischer und Filip Kusic sowie den zweikampfstarken Innenverteidigern Alexander Sorge und Maxime Adwoudja hat Dayat seine feste Formation gefunden. Zudem spielt Türkgücü neuerdings auch effizient: „Aktuell machen wir unsere Chancen eiskalt“, sagt der Sportliche Leiter Roman Plesche. Auch die ausgeliehenen Profis um Niemann, Awoudja, Lucas Röser und Kilian Jakob fügen sich immer besser in den Kader ein: „Wir wussten, dass die Spieler Potenzial haben. Die Frage war nur, wie lange es dauert, bis sie ihre Stärken wieder auf den Platz bringen“, so Plesche.

Petar Sliskovic wird hingegen zwei Wochen nicht am Training teilnehmen können. Die Verletzung an der Sohle (Bluterguss) bereitet dem Stürmer weiter Probleme. 

(NICO-MARIUS SCHMITZ)

Quelle: Merkur.de

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