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Türkgücü-Coach will Glück nicht überstrapazieren

Mahner Maurer: „Wir sind noch lange nicht durch“

Auch in Unterzahl ließ sich Spitzenreiter Türkgücü von einem Rückstand in der Nachspielzeit nicht aus der Bahn werfen. Ein furioses Finale endete 4:3. 

  • Türkgücü München gewinnt durch zwei späte Treffer in der Nachspielzeit beim FC Memmingen spektakulär mit 4:3
  • In der Schlussphase verschießt der Spitzenreiter der Regionalliga einen Strafstoß und muss in Unterzahl spielen
  • Trainer Reiner Maurer will das Glück nicht überstrapazieren

Wer selbst solche Spiele gewinnt, der wird am Ende seine Ziele erreichen. In Memmingen, beim Heimatverein von Türkgücü-Coach Reiner Maurer, lieferte der Tabellenführer am Samstag die wohl spektakulärste Partie der gesamten Saison ab. Bis in die Nachspielzeit zeichnete sich ein erfolgreiches Debüt von Memmingens Trainer-Rückkehrer Esad Kahric ab. Durch Olcay Kücüks Treffer (12.) hatten die Allgäuer zunächst lange geführt, nach dem Seitenwechsel aber drehte Türkgücü die Begegnung mit den Toren von Kasim Rabihic (54.) und Patrick Hasenhüttl (67.). 

Türkgücü-Trainer Maurer: „Zu nachlässig verteidigt“

In der Folge jedoch habe sein Team „zu nachlässig verteidigt“, wie Maurer später monierte, sodass die Gastgeber die Partie erneut drehten (73., 77.). Als sich schließlich auch noch Türkgücüs Azur Velagic Gelb-Rot einhandelte (84.) und Rabihic im zweiten Versuch (den ersten, erfolgreichen, ließ der Schiedsrichter wiederholen) einen Strafstoß vergab (89.), schien die erste Niederlage für die Maurer-Elf seit Mitte September besiegelt. Mit der Flanke auf Marco Holz, der zum 3:3 einköpfte (91.), aber machte Rabihic seinen Fauxpas wenig später wieder wett. 

Und es sollte noch besser kommen: In der fünften Minute der Nachspielzeit versenkte Dominik Weiß eine Holz-Flanke zum umjubelten 4:3-Siegtreffer. „Wir sind noch lange nicht durch“, mahnte Maurer trotz dieses Last-Minute-Sieges, seine Mannschaft verfüge zwar über einen „guten Charakter, wir sollten aber unser Glück nicht überstrapazieren“. Wer allerdings selbst solche Spiele gewinnt...

FC Memmingen – Türkgücü München

3:4

FC Memmingen: Thiel, Sirch, Ender, Remiger, Kelmendi, Kücük, Heger, Greisel (51. Celani), Rietzler, Watanabe, Nickel - Trainer: Kahric

Türkgücü München: Flückiger, Velagic, Zant, Haas, Erb (82. Yilmaz), Fischer, Kirsch, Rabihic, Holz, Hasenhüttl (69. Yüksel), Kircicek (50. Weiß) - Trainer: Maurer

Schiedsrichter: Hartl (Hacklberg) - Zuschauer: 1531

Tore: 1:0 Kücük (12.), 1:1 Rabihic (54.), 1:2 Hasenhüttl (67.), 2:2 Watanabe (73.), 3:2 Nickel (77.), 3:3 Holz (90.+1), 3:4 Weiß (90.+5)

Gelb-Rot: Velagic (84./Türkgücü München/wiederholtes Foulspiel)

Besondere Vorkommnisse: Rabihic (Türkgücü München) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Thiel (90.).


Quelle: Merkur.de

Rubriklistenbild: © Sven Leifer

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