Aufsteigerduell gegen den SC Verl

Türkgücü München gegen SC Verl im Ticker: Erste Partie nach Dayat-Aus - Negativtrend hält weiter an

Vor allem in der zweiten Hälfte enttäuschten Türkgücüs Spieler rund um Aaron Berzel (r.). Das Heimspiel gegen Verl ging mit 1:2 verloren.
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Vor allem in der zweiten Hälfte enttäuschten Türkgücüs Spieler rund um Aaron Berzel (r.). Das Heimspiel gegen Verl ging mit 1:2 verloren.

Am Freitagabend eröffnete Türkgücü München im Olympiastadion gegen den SC Verl. Für 72-Tage-Trainer Serdar Dayat übernimmt Andi Pummer. Wir berichten im Ticker.

  • Türkgücü München eröffnete am Freitagabend gegen den SC Verl den 36. Spieltag der 3. Liga. 
  • Bei den Gastgebern sitzt wieder Andreas Pummer als Chef auf der Bank. Serdar Dayat ist seit Donnerstag nicht mehr im Amt. 
  • Vor allem in der zweiten Hälfte war Türkgücü zu harmlos. Verl erarbeitete sich den Ausgleich und ging kurz vor Schluss in Front. Ein nicht unverdienter Sieg der Gäste.

München– Die Spieler lassen die Saison austrudeln (zuletzt 1:4 in Halle), doch langweilig wird es bei Türkgücü auch in so einer Phase nicht. Die nächste Kapriole: Trainer Serdar Dayat, 51, hat sich nach 72 weitgehend erfolglosen Tagen in den Krankenstand begeben; in der Türkei will er nach Darstellung des Vereins einem offenbar drohenden Bandscheibenvorfall vorbeugen. 

Das Kurieren des Schlendrians beim Aufsteiger übernimmt derweil ein alter Bekannter: Allzweckwaffe Andreas Pummer, 38, war ja schon in Halle als Chef eingesprungen – nun wurde der loyale Assistenzcoach auch offiziell damit betraut, in den letzten drei Saisonspielen die Ehre des ambitionierten Aufsteigers zu retten.

Türkgücü München gegen SC Verl im Live-Ticker: Andreas Pummer steht wieder an der Seitenlinie

Möglich macht’s ein Passus in den DFB*-Statuten, den Türkgücü-Geschäftsführer Max Kothny so interpretiert: „Die 15-Tage-Regelung gilt immer ab der Trennung von einem Trainer – egal wie oft in einer Saison.“ Bereits nach der Trennung von Alexander Schmidt (jetzt in Dresden) am 9. Februar war der lizenzlose Pummer als Interimslösung eingesprungen. Vor seinem unverhofften Chef-Comeback gegen Verl sagte er nun: „Es geht nicht um mich, sondern um die Mannschaft.“ 

Dass diese zuletzt ein Einstellungsproblem hatte, liegt für die ehrliche Haut Pummer auf der Hand. „Das ist genau der Punkt, dass wir das wieder in die Köpfe reinkriegen“, sagte er. Sein Ansatz: Er will den lustlosen Profis klarmachen, dass sie im „Schaufenster“ 3. Liga den eigenen Marktwert beeinflussen. Unabhängig davon, ob sie nächste Saison noch eine Rolle bei den Münchnern spielen.

Türkgücü München: Emotionsloser Abschied von 72-Tage-Trainer Serdar Dayat

Dayat spielt definitiv keine Rolle mehr bei Türkgücü München*. Es klang auch nicht so, als hätte man ihm große Steine in den Weg gelegt. Zwei Worte hat man vermisst bei der Zoom-Konferenz am Donnerstag: Gute Besserung! (ULI KELLNER)

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Quelle: Merkur.de

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