51-Jähriger fit bei Verabschiedung von Spielern

Türkgücü: Rückenprobleme bei Ex-Coach Dayat? Berater widerspricht Klub

Serdar Dayat plagen laut Türkgücü München Rückenprobleme. Dem widerspricht dessen Berater.
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Serdar Dayat plagen laut Türkgücü München Rückenprobleme. Dem widerspricht dessen Berater.

Türkgücü München hat als Grund für die vorzeitige Trennung von Trainer Serdar Dayat Rückenprobleme angegeben. Dem hat der Berater des Ex-Trainers widersprochen.

München - Von einem Verdacht auf Bandscheibenvorfall war die Rede. So wollte Türkgücü München*die vorzeitige Beurlaubung von Trainer Serdar Dayat verkaufen. Nach Informationen unserer Zeitung soll Dayat den Spielern aber mehrfach mitgeteilt haben, dass er keine Lust mehr auf die Arbeit bei Türkgücü habe. Bei der Verabschiedung von der Mannschaft soll der 51-Jährige zudem fit gewirkt haben. Das bestätigte Özgür Dobruca, Berater von Dayat, nun auch gegenüber der „Bild“. Sein Schützling habe „keinerlei Probleme – auch was seinen Rücken betrifft.“ Der Verein wollte dies auf Nachfrage nicht kommentieren, für Türkgücü ist der Sachverhalt um Dayat für beide Seiten einvernehmlich geklärt worden.

Noch am vergangenen Freitag, vor dem Spiel gegen den SC Verl, hatte Geschäftsführer Max Kothny gesagt, Dayat habe sich "lange durchgebissen": "Es geht ja auch um nichts mehr, da hätte ich ihn auch die Saison zu Ende bringen lassen können." Als Interimstrainer übernahm erneut Andi Pummer, der zwar keine Lizenz besitzt, aber 15 Werktage ohne Lizenz die Mannschaft betreuen darf. "Es wäre sinnfrei gewesen, Serdar ein Spiel früher in die Auskurierung zu schicken, weil wir dann für den letzten Spieltag noch einen Trainer mit einer Fußballlehrer-Lizenz benötigt hätten", sagte Kothny. 

Das Treffen mit Ex-Trainer Alexander Schmidt, nun bei Dynamo Dresden, verschiebt sich hingegen wohl um einen Tag nach hinten. Da sich für Samstag zahlreiche „Querdenker“-Demos in Dresden angekündigt haben, befürchtet Polizeisprecher Thomas Geithner „Vermengungen von Querdenkern und Fans“ und weist zudem darauf hin, dass „bei entsprechendem Ergebnis eine Aufstiegsfeier realistisch“ ist.

(Nico-Marius Schmitz)

Quelle: Merkur.de

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