Sliskovic kehrt gegen Duisburg in Kader zurück

Türkgücü-Trainer Serdar Dayat: „Ich stehe nicht unter Druck“

Serdar Dayat steht - trotz drei Spielen ohne Sieg - noch nicht unter Druck.
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Serdar Dayat steht - trotz drei Spielen ohne Sieg - noch nicht unter Druck.

Im Vorfeld der Partie beim MSV Duisburg beantwortete Serdar Dayat Fragen der Journalisten. Der Türkgücü-Coach sieht in seinen ersten Spielen keinen Fehlstart.

München - Türkgücü München tritt nach der Niederlage am Montag gegen Hansa Rostok am 29. Spieltag beim MSV Duisburg an. Im Vorfeld beantwortete Serdar Dayat, der auch in seinem dritten Spiel als Cheftrainer keinen Sieg einfahren konnte, die Fragen der Journalisten. 

Türkgücü München: Petar Sliskovic kehrt in Kader zurück

Der 51-Jährige erwartet ein schweres Spiel am Wochenende. „Nach dem Trainerwechsel hat sich Duisburg gefunden“, fasst der Türkgücü-Coach die Lage beim MSV zusammen. Unter Pavel Dotchev hat der Abstiegskandidat in den letzten sechs Spielen zehn Punkte einfahren können. 

Immerin sind bem Aufsteiger Petar Sliskovic, Aaron Berzel und Kilian Fischer wieder an Bord. Bei allen drei müssen man „vorsichtig sein, aber sie sind bereit, wieder im Kader zu stehen“. Toptorjäger Sliskovic hatte zuletzt mit einem Bluterguss passen müssen. Jetzt ist der 30-Jährige aber rechtzeitig bei seiner Rückkehr nach Duisburg wieder fit, nachdem er zuletzt erklärt hatte seinen Vertrag bis 2022 erfüllen zu wollen. Verzichten muss Türkgücü dagegen auf Filip Kusic und Kurkan Zorba, die sich einer Zahn- bzw. Nasenoperation unterziehen müssen.

Türkgücü München: Einstelliger Tabellenplatz als Ziel

Trotz der 0:3-Niederlage, am vergangenen Spieltag gegen Hansa Rostock, zeigt sich Dayat mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden. „Die erste Halbzeit gegen Rostock war unsere beste Leistung“, erklärte der 51-Jährige. „Wir haben eine tolle Entwicklung gezeigt und mit einem intensiven und guten Umschaltspiel geglänzt“. In der zweiten Halbzeit hatte dies aber nicht mehr funktioniert.

Nach der Pleite ist das Thema Aufstieg in die 2. Bundesliga endgültig durch bei Türkgücü München. Für die restlichen Spiele wolle die Mannschaft „guten Fußball anbieten und am Ende auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen“.

Serdar Dayat: „Ich würde die ersten drei Spiele nicht als Fehlstart sehen“

Generell würde Serdar Dayat seine ersten drei Partien als Cheftrainer beim Drittligisten nicht als Fehlstart sehen. „Mit dem Zwickau-Spiel war ich nicht zufrieden, aber gegen Ingolstadt haben wir uns dann verbessert gezeigt und auch gegen Rostock haben wir uns insgesamt noch stärker präsentiert und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, blickt der Coach auf die bisherigen Spiele zurück.

Verbesserungspotenzial sieht Dayat noch bei der Balance zwischen Offensive und Defensive: „Vorne müssen wir die Möglichkeiten, die sich uns bieten, nutzen. Hinten müssen wir einfach schauen, dass wir wieder kompakter stehen, besser gegen den Ball arbeiten und nicht mehr so leicht die Tore fangen“. Druck spürt der 51-Jährige trotz der drei Spiele ohne Sieg noch keinen. „Wir fahren nach Duisburg, um dieses Spiel zu gewinnen, aber unter Druck stehe ich nicht“.

(Korbinian Kothny)

Quelle: Merkur.de

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