In den letzten drei Partien blieben die Münchener sieglos

Türkgücü München: Serdar Dayat soll im Sommer wieder gehen

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Serdar Dayat.

Für Türkgücü München sind die Aufstiegsträume geplatzt. Nach drei sieglosen Spielen unter Serdar Dayat steht jetzt die Trainerfrage wieder bei den Münchenern im Raum. 

München - Nach der 0:3-Heimpleite am vergangenen Montagabend gegen Hansa Rostock sind die Aufstiegsträume für Türkgücü endgültig geplatzt. Die Münchener stehen mit 14 Punkten Abstand zum Relegationsplatz nur auf Platz acht der Tabelle.



Hat sich Türkgücü mit Dayat verschätzt?



Klar ist: Den erwünschten Effekt, den sichTürkgücü München mit der Trennung von Alexander Schmidt erhofft hatte, hat es nicht gegeben. Die Münchener hatten Schmidt Anfang Februar nach fünf sieglosen Spielen entlassen. Geschäftsführer Max Kothny (24) sagte damals: "Aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung haben wir uns nach einer langen und intensiven Analyse dazu entschieden, die Arbeit mit Alex Schmidt zu beenden“. 
Nach zwei Siegen unter Interim-Coach Andreas Pummer übernahm Serdar Dayat die Chef-Trainer-Position bei den Münchenern. Seine Bilanz: Drei Spiele, kein Sieg und acht Gegentore.



Türkgücü München: Dayat-Abschied im Sommer schon beschlossene Sache



Gerecht ist also die Frage, ob Dayat noch eine Zukunft bei den Münchenern hat. Laut „Kicker“-Infos, die sich mit denen der Münchener Merkur decken, ist es unwahrscheinlich, dass Dayat im Sommer weitermacht. Geschäftsführer Kothny und Chefscout Roman Plesche (34) sollen sich bereits gegenseitig beraten haben. Einen potenziellen Nachfolger Dayats soll es allerdings noch nicht geben. Spannend bleibt die Frage, wer sich so einem ambitionierten Projekt stellen würde. Unter diesen Vorraussetzungen ist die Trainerposition mit viel Druck verbunden.



(Mario Gjevukaj)

Quelle: Merkur.de

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