Langjähriger Mitarbeiter verlässt Drittligist

Türkgücü München trennt sich von Aufstiegs-Trainer Andreas Pummer

Nach knapp vier Jahren im Verein muss Andreas Pummer Türkgücü München verlassen.
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Nach knapp vier Jahren im Verein verlässt Andreas Pummer Türkgücü München.

Türkgücü München und Andreas Pummer gehen ab sofort getrennte Wege. Pummer war seit 2017 im Verein und half Türkgücü in dieser Saison gleich zweimal aus.

München - Andreas Pummer verlässt Türkgücü München. Das gab der Verein am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt. „Ich bedanke ich mich für vier aufregende, intensive Jahre hier bei Türkgücü und wünsche dem Klub alles Gute für die Zukunft“, wird Pummer darin zitiert. Türkgücüs Geschäftsführer Max Kothny sagte: "Andreas Pummer hat einen enormen Anteil daran, dass Türkgücü München heute in der 3. Liga spielt. Seit vielen Jahren steckte er viel Engagement und Herzblut in den Verein, dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet.“

Türkgücü München: Identifikationsfigur Andreas Pummer bereits seit der Landesliga im Verein 

Türkgücü München* trennt sich damit von einer absoluten Identifikationsfigur. Andreas Pummer wechselte im Sommer 2017 von Bayernligist Unterföhring als Cheftrainer zum Klub von Präsident Hasan Kivran. Türkgücü spielte seinerzeit noch in der Landesliga. „In Unterföhring hatte ich alles. Es war ein gewagter Schritt“. erinnerte sich Pummer im Februar im Gespräch mit dem Münchner Merkur. „Aber: Wenn man sich zu wohl fühlt, kann es sein, dass man nachlässig wird. Ich habe nur auf mich geschaut, hatte sofort Lust auf das Projekt Türkgücü.“

Pummer war maßgeblich in Türkgücüs Durchmarsch in die 3. Liga beteiligt. Nach zwei Aufstiegen in Folge rückte er unter Reiner Maurer ins zweite Glied und wurde Co-Trainer. Auch in der 3. Liga blieb der 38-Jährige dem Verein erhalten und war Teil des Trainerteams um Alexander Schmidt. Als der Verein diesen völlig überraschend entließ, sprang Pummer für zwei Spiele als Interimstrainer ein. Beide Partien konnte Türkgücü gewinnen. Für den geschassten Serdar Dayat übernahm erneut Co-Trainer Pummer, diesmal bis Saisonende. In seinen fünf Spielen auf der Bank gelang ihm jedoch kein Sieg mehr.

Nach Türkgücü-Aus: Andreas Pummer will wieder Cheftrainer werden

Andreas Pummer hat sich durch seine Akribie und Expertise einen Namen gemacht. „Ich schalte nie ab. Meine Kinder sagen immer: Jetzt schaut er schon wieder Fußball. Ich bin verrückt nach diesem Sport.“ Auch für seine Zukunft hat er eine klare Vorstellungen: „Mein Ziel ist es, langfristig wieder als Cheftrainer zu arbeiten und die Chance zu bekommen, meinen Fußballlehrer zu machen.“ Es bleibt abzuwarten, wohin es Andreas Pummer verschlägt. 

(Vinzent Fischer)

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Quelle: Merkur.de

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