TSV 1860 in Ingolstadt ohne Fan-Unterstützung 

Türkgücü München: Spiel gegen Viktoria Köln vor 250 Zuschauern 

Leere Ränge wird man am Samstag im Olympiastadion nicht sehen. Das Heimspiel von Türkgücü gegen Viktoria Köln findet vor 250 Zuschauern statt. 
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Leere Ränge wird man am Samstag im Olympiastadion nicht sehen. Das Heimspiel von Türkgücü gegen Viktoria Köln findet vor 250 Zuschauern statt. 

Türkgücü München hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das letzte Heimspiel in dieser Saison im Olympiastadion vor 250 Zuschauern stattfinden kann. 

München - Einige Vereine in Deutschland dürfen sich dieses Wochenende ganz besonders freuen. Neben dem nervenaufreibenden Saisonendspurt, der von der Bundesliga bis zur 3. Liga herrscht, dürfen sich die Vereine auch darüber freuen, dass endlich wieder Fans in die Stadien gelassen werden. 

Türkgücü München hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das letzte Heimspiel der Saison im Olympiastadion vor insgesamt 250 Zuschauern ausgetragen wird. In einer Kabinettssitzung der bayrischen Staatsregierung wurde beschlossen, dass ab Freitag, den 21. Mai bei Sport- und Kulturveranstaltungen wieder maximal 250 Zuschauer zugelassen werden. Dies betrifft aber ausschließlich Landkreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen 7-Tages-Inzident unter 100. Da die Stadt München diese Kriterien erfüllt, begrüßt der Verein am Samstag seine Anhänger im Stadion. 

Auch Bayern II bestreitet Spiel gegen den Halleschen FC ebenfalls mit Zuschauern 

Ebenso wie Türkgücü München können die Bayern Amateure im wichtigen Spiel gegen den Halleschen FC auf die Unterstützung der Fans im Grünwalder Stadion rechnen. Die Mannschaft von Danny Schwarz und Martín Demichelis hat momentan noch drei Punkte Rückstand auf den 16. Tabellenplatz, der Stand jetzt von KFC Uerdingen 05 besetzt ist. Rein rechnerisch wäre also ein Verbleib in der 3. Liga für die kleinen Bayern immer noch möglich, die Fan-Rückkehr ins Stadion ist wichtiger denn je. 

Ingolstadt muss auf Fans im Stadion verzichten - Vorteil für den TSV 1860?

Da die Stadt München eine stabile 7-Tage-Inzidenz unter 100 vorweisen kann, ist für die Münchner Stadien am Samstag der Zuschauereinlass gestattet. Doch wie sieht es für denTSV 1860 München aus, der sein letztes Spiel diese Saison auswärts beim FC Ingolstadt bestreiten muss? Hier hat der Verein bekannt gegeben, dass die Stadt Ingolstadt keine stabilen Werte vorweisen kann. Deshalb findet der Showdown zum Relegationsplatz ohne Zuschauer statt. 

Für den TSV 1860 könnte dies aber ein Vorteil sein, da die Ingolstädter wohl das gesamte Ticketkontignent an ihre Fans verteilt hätten. Die Bayern Amateure haben dagegen die eigenen Fans im Rücken. Dadurch könnte der nötige Rückenwind und die Unterstützung der Anhänger die Mannschaft in der 3. Liga halten. 

(Magdalena Schwaiger) 

Quelle: Merkur.de

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