Toto-Pokal: TuS Geretsried verliert beim FC Penzberg mit 1:3

TuS-Coach Grelics: „Wenn man nur wenige Chancen bekommt, muss man sie auch nutzen“

+
Die Riesenchance zur Geretsrieder Führung vergab Mario Walker (li.) schon früh im Spiel. Wesentlich besser machte es der FC-Kapitän Maximilian Kalus (re.), dem in der 83. Minute die Penzberger 2:1-Führung gelang. 

Die TuS-Fußballer warten weiter auf ihren ersten Sieg nach dem Re-Start. Auch im Toto-Pokal setzte es am Mittwochabend eine 1:3-Niederlage beim Bezirksligisten FC Penzberg.

Geretsried/PenzbergDer TuS Geretsried wartet weiter auf den ersten Sieg nach dem Re-Start. Beim FC Penzberg kassierte der Landesligist eine 1:3-Niederlage und verabschiedete sich bereits in der ersten Runde auf Landesebene aus dem Totopokal.

Es hatte sich früh abgezeichnet, dass es für die Gäste eine zähe Partie werden würde. Erst sechs Minuten waren von der Uhr, als sich Mario Walker die Riesenchance zur Führung bot: Aus 14 Metern, frei vor dem Tor, scheiterte er an FC-Torhüter David Salcher. „Den macht er normalerweise rückwärts und im Schlaf“, grummelte Trainer Martin Grelics, als er sich die Szene nach Spielende nochmal vergegenwärtigte. „Chancen waren genügend da, aber wir haben sie zu schlecht ausgespielt. Und dann kriegst du halt Konter.“ So wie in der achten Minute, als Ex-TuS-Stürmer Johannes Huber den auf der rechten Außenbahn mitgesprinteten Mirko Ramcic bediente und dieser Kai Fritz mit einem satten Flachschuss ins lange Eck keine Chance ließ.

Die frühe Führung stärkte das ohnehin an diesem Abend ausgeprägte Selbstbewusstsein der Gastgeber, die im Spiel nach vorn immer wieder Tempo machten und defensiv recht kompromisslos agierten. „Sie haben es gut verteidigt“, räumte TuS-Trainer Grelics ein, monierte jedoch im selben Atemzug, dass sein Team „den Gegner immer wieder stark gemacht“ habe.

An eigenen Gelegenheiten mangelte es gleichwohl nicht. Schon kurz nach der Penzberger Führung jagte Lukas Kellner den Ball aus der Distanz übers Tor. Danach traf traf Vitalij Lux nach einer Ecke per Kopfball nur die Latte. Kurz vor der Pause scheiterte Yannick Woudstra am Penzberger Schlussmann.

Nach dem Seitenwechsel gewann Geretsried optisch noch mehr die Oberhand als im ersten Durchgang, was sich in einem deutlichen Plus beim Ballbesitz niederschlug. Das große Manko blieb jedoch die Chancenverwertung: Fünf Minuten nach Widerbeginn trat Lux das Spielgerät aus guter Position neben das Tor. Riesenglück hatten die Gäste in der 52. Minute, als Maximilian Panholzer den Ball aus zehn Metern über den Fangzaun jagte.

Dann der Ausgleich: Einen Eckball von Robin Renger wuchtete Ludwig Buchmair zum 1:1 ins Netz. „Es ist bezeichnend, dass unser Tor wieder durch einen Standard fällt“, stellte Grelics fest. Wie einfach es aus dem Spiel heraus geht, demonstrierten die Gastgeber mit zwei fast identischen Toren. Zunächst flankte Andreas Schneeweiß von rechts kniehoch vor das TuS-Tor, wo Maximilian Kalus zum 2:1 (83.) vollendete. Vier Minuten später entkam Schneeweiß auf der Außenbahn einer Buchmair-Grätsche und servierte optimal für den kurz zuvor eingewechselten Michael Oberpriller. Ein bitteres Fazit zog Grelics: „Vom Auftreten waren wir voll da. Aber wenn man nur wenige Chancen bekommt, muss man sie auch nutzen.“

FC Penzberg –
TuS Geretsried 3:1 (1:0)

Tore: 1:0 (8.) Ramcic, 1:1 (66.) Buchmair, 2:1 (83.) Kalus, 3:1 (87.) Oberpriller.

TuS Geretsried: Fritz - Rosina (64., N. Karpouzidis), L. Kellner, Doqaj, Bahnmüller (64., Topic), Buchmair, Fister (46., Renger), Walker (84., Ramaj), Lux (84., Klein), Herberth, Y. Woudstra.

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare