„Ganz andere Stimmung“

TuS Holzkirchen verpasst Einzug in die Hauptrunde des Toto-Pokals

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Gelegenheit, sich zu zeigen: Gegen den SB Chiemgau Traunstein musste der TuS Holzkirchen – hier mit Dimitri Wilms (l.) – eine 0:2-Niederlage hinnehmen.

Der TuS Holzkirchen ist im Blitzturnier um den Einzug in die erste Hauptrunde des Toto-Pokals ausgeschieden. Rückschlüsse für die Saison lässt das Turnier aber nur bedingt zu.

Holzkirchen – In ungewohnter Weise hat der TuS Holzkirchen am Sonntag versucht, sich für die erste Hauptrunde des Toto-Pokal-Wettbewerbs zu qualifizieren. Ungewohnt deswegen, weil in diesem Jahr die Vereine der jeweiligen Ligen in Vierer-Gruppen eingeteilt waren und eine Art Blitzturnier absolvierten. In drei Partien, die jeweils 30 Minuten dauerten, hatte die Mannschaft von Trainer Jens Eckl die Möglichkeit, Punkte zu sammeln, um am Ende des Tages ganz oben in der Tabelle zu stehen – nur der Sieger nämlich stand als Qualifikant fest.

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TuS Holzkirchen verpasst Einzug in die Hauptrunde des Toto-Pokals

Für Holzkirchens sportlichen Leiter Jozo Ereiz stand im Vorfeld der Veranstaltung fest, dass Eckl „einige Dinge ausprobiert“ werde. Trotzdem verliefen die Begegnungen nicht nach Wunsch des TuS, sodass nicht mehr als ein Punkt und Platz vier heraussprang. Sowohl gegen den SB Chiemgau Traunstein, als auch gegen den SB DJK Rosenheim stand es nach einer halben Stunde 0:2, was bereits zu diesem Zeitpunkt das Aus bedeutete. Die Rosenheimer behielten im letzten Spiel des Tages gegen Traunstein mit 2:1 die Oberhand – sieben Punkte und ein 4:1 Torverhältnis reichten, um in die erste Hauptrunde einzuziehen.

Der TuS dagegen bewies im eigentlich unbedeutenden dritten Spiel gegen den TSV Kastl eine gute Moral: Waren die Männer von der Haidstraße nach 22 Minuten abermals mit 0:2 in Rückstand geraten, sorgten Sahin und Burhan Bahadir in den letzten fünf Spielminuten für die beiden Holzkirchner Treffer und sicherten den 2:2 Endstand.

„Wir werden schon einen Eindruck davon bekommen, wo wir stehen“, war sich Ereiz vor Beginn des Turniers noch sicher. Ob die Kurz-Begegnungen jedoch wirklich große Aussagekraft haben, darf angezweifelt werden. Führungsspieler wie Benedikt Zeisel, Lars Doppler und Benedict Gulielmo sowie Top-Neuzugang Sean Erten waren nicht Teil des Kaders.

TuS Holzkirchen: Ausscheiden nur bedingt aussagekräftig

Vielmehr bot Coach Jens Eckl Spielern, die bisher weniger Einsatzzeiten verbuchen durften, die Möglichkeit, sich zu zeigen. Alexander Zetterer und die Bahadir-Brüder waren beinahe die einzigen Akteure, die aus der Vorsaison bekannt waren – neben den Neuzugängen Anton Mook und Daniel Höpfinger erhielten hauptsächlich ehemalige Jugendspieler wie Anton Bauer und Lukas Piendl Spielpraxis.

Eines jedoch ist klar: Um in der Landesliga eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen zu bringen, wartet auf Ereiz und Eckl noch viel Arbeit. Die Basis ist laut Ereiz geschaffen: „Im Gegensatz zum Vorjahr haben wir eine ganz andere Stimmung und Trainingsatmosphäre. Das stimmt mich positiv.“

Quelle: Merkur.de

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