A-Klasse 2 - Der 21. Spieltag kompakt 

TV Stockdorf macht den Sack nicht zu - SC Wörthsee geht bei Unterpfaffenhofen-Germering baden 

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Sein Tor reichte dem TV Stockdorf in Gernlinden lediglich zu einem Remis: Michael Wallner.

Der 21.Spieltag der A-Klasse 2 hatte von hohen Heimsiegen bis zu unglücklichen Remis alles drin. Die Spiele in der Nachbetrachtung. 

SC U’pfaffenh.-Germ. II – SC Wörthsee 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 Berg (4.), 2:0 Ayoub (16.), 3:0 Berg (59.), 4:0 Grasl (85.) – Gelb-Rot: Freymann/ SCW (66.,Handspiel)

Die erhoffte Trendwende für die Fußballer des SC Wörthsee beim Auswärtsspiel gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering II blieb aus. Nach der 0:4-Pleite vom Samstag warten die Rot-Weißen immer noch auf den ersten Punktgewinn seit sechs Spielen. „Wir waren eigentlich gut dabei, aber wir machen uns das Leben immer unnötig selber schwer“, stellte SCW-Trainer Michael Weidinger fest. Aufgrund einer unkonzentrierten Anfangsphase lag sein Team bereits 16 Minuten nach Anpfiff mit zwei Toren zurück. In der Folge jedoch wurde das Spiel ausgeglichenerer, vor allem weite Diagonalbälle brachten die Gäste in immer wieder in aussichtsreiche Positionen. „Leider hat bei uns die Ballan- und -mitnahme nicht so gut funktioniert“, bemängelte Weidinger, „sonst wären wir öfter frei vorm Tor gewesen.“ Nach dem Seitenwechsel zeigten die Hausherren allerdings, dass sie zurecht um den Aufstieg mitspielen. Die Wörthseer gerieten immer mehr ins Hintertreffen und kassierten eine halbe Stunde vor Ende schließlich das 0:3 – die endgültige Vorentscheidung. „Danach ging bei uns gar nichts mehr“, erkannte Weidinger. Florian Grasl erhöhte schließlich auf 4:0 für den SC Unterpfaffenhofen. „Wir sind trotzdem weiterhin motiviert und fest entschlossen, den Klassenerhalt zu schaffen“, kündigte Weidinger an. Sein Sportclub bildet zurzeit das Schlusslicht der A-Klasse 2.


TSV Gernlinden – TV Stockdorf 1:1 (0:0)
Tore: 0:1 Wallner (54.), 1:1 Frindt (87.) – Gelb-Rot: Wagner/TV (87., Meckern)

„Wir müssen uns an der eigenen Nase packen“, kritisierte Stockdorfs Trainer Korbinian Halmich seine Mannschaft nach dem 1:1 Remis am Sonntag gegen den TSV Gernlinden. „Wir hätten viel früher den Sack zumachen müssen.“ Bereits in der ersten Halbzeit ließ sich ein deutliches Chancenplus für die Gäste verzeichnen. Clyde Glispie beispielsweise traf mit seinem Schuss jedoch nur das Aluminiumgestänge. „Wir hatten Chancen für vier Spiele“, berichtete sein Coach. Knappe zehn Minuten nach dem Seitenwechsel brachte dann ein Eckball endlich die hochverdiente Führung für die Stockdorfer Fußballer. Auch in der Folge ließ der TV nicht locker und war bemüht, den Vorsprung weiter auszubauen. Luca Dachgruber verfehlte mit einem feinen Lupfer nur knapp das gegnerische Tor. Halmich betonte: „Vom Gegner kam in der zweiten Hälfte eigentlich gar nichts mehr.“ Jedenfalls nicht bis kurz vor Abpfiff: Nach einer durchaus strittigen Abseitsentscheidung des Unparteiischen Stefan Baumann nutzten die Hausherren den Freistoß für einen langen Ball und kamen anschließend durch den eingewechselten Tobias Frindt zum äußerst schmeichelhaften Ausgleichstreffer. „Es ist auf jeden Fall ein glücklicher Punkt für Gernlinden, aber es wäre falsch, jemand anderen dafür verantwortlich zu machen“, mahnte Halmich, „wenn du die Dinger vorne nicht machst, kassierst du sie hinten.“

ASV Biburg – TSV Pentenried 5:2 (0:1)

Tore: 0:1 Stemmer (33.), 0:2 Stemmer (51.), 1:2 Huber (65.), 2:2 Wilkner (70.), 3:2 Leopold (78.), 4:2 Stemmer (90., ET), 5:2 Wilkner (90.+4)

Drei Gegentore in 13 Minuten und dann noch einmal zwei quasi mit dem Schlusspfiff. Beim TSV Pentenried ging es am Sonntag in der Partie gegen den ASV Biburg drunter und drüber. Angefangen hatte alles optimal, die Gäste führten zur Pause mit 1:0 dank Phillip Stemmer, der kurz nach Wiederanpfiff erneut zuschlug und auf 2:0 erhöhte. Es stand keine halbe Stunde mehr auf der Anzeigetafel, als der zuvor Zehntplatzierte aus Biburg die Partie binnen Minuten drehte. Und damit nicht genug, nach 90 turbulenten Minuten passierte dem zuvor gefeierten Doppeltorschützen Stemmer ein Missgeschick: Er beförderte den Ball ins eigene Tor. In der Nachspielzeit setzte dann Eric Wilkner seinerseits mit seinem zweiten Treffer den Schlussakkord. Eine halbe Stunde reichte dem Außenseiter also, um schlussendlich mit 5:2 als Sieger vom Platz zu gehen. Die Biburger machten damit einen Satz in der Tabelle und überholten den TSV, der nun auf Rang elf in direkter Schlagdistanz zu den Abstiegsplätzen steht. 

Text: fas

Quelle: Merkur.de

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