Kampf dem trockenen Rasen

Umbauarbeiten bei der SpVgg Neuching: „Das muss es uns einfach wert sein“

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Das Sportgelände der SpVgg Neuching soll auf Vordermann gebracht werden.

Bei der SpVgg Neuching gibt es auch in der Winterpause viel zu tun. Zug um Zug werden das Vereinsgelände und das Sportheim auf Vordermann gebracht.

Neuching – Im kommenden Jahr sind unter anderem die Plätze mit einer Bewässerungsanlage samt Brunnen, ein neuer Rasenmäher, ein Lüfter für den Lagerraum und die Duschräume sowie die Vergrößerung des Aufenthaltsraums dran. Die Kommune stellt dafür 70 000 Euro in den Haushalt ein. Einstimmig genehmigte der Gemeinderat den Zuschuss.

Otto Hainz, selbst langjähriger Gemeinderat und jetzt dritter Vorsitzender der SpVgg, berichtete seinen Ex-Ratskollegen von den anstehenden Maßnahmen. Die Fußballplätze seien gerade bei heißen Temperaturen oftmals zu trocken. Folge: Das Gras wächst nicht, teilweise wird es ungleichmäßig verdichtet. Eine eigene, unterirdische Bewässerungsanlage könne dieses Problem lösen. Dazu muss auch ein zweiter Brunnen mit Pumpe installiert werden. Die Kosten dafür betragen rund 30 000 Euro. Bisher werden laut Hainz für die Lockerung des Bodens immer wieder rund 5000 bis 6000 Euro fällig.

Weiterer Wunsch: ein Spindelmäher, gebraucht mit rund 1000 Betriebsstunden. Denn mit so einem Mulcher werden auch die teils sehr harten Böden gelockert, und die Fußballplätze seien dann wieder besser bespielbar. Doch das alles kostet Geld. Und dritter Bürgermeister Manfred Mittermaier (FWG) fragte sich, ob ein neuer Rasenmäher wirklich sein muss. Schließlich sei der jetzige Schlegelmäher erst elf Jahre alt, und für das gewünschte Gerät seien 25 000 Euro veranschlagt. Der derzeitige Mäher soll noch für Pflegearbeiten eingesetzt werden.

„Nach 30 Jahren sind das Haus und die Anlage stark renovierungsbedürftig“, meinte Vizebürgermeister Martin Bichlmaier (SPD) und sprach sich für eine Förderung aus. „Denn die SpVgg macht auch unheimlich viel Jugendarbeit“, ergänzte er. „Das muss es uns einfach wert sein“, meinte auch Josef Waldherr (SPD). Andreas Kroh (CSU) schlug vor, 70 000 Euro in den Haushalt einzustellen. Nach Vorlage der entsprechenden Rechnungen könnten die Gelder abgerufen werden. „Normalerweise plant man das nach und nach“, brachte sich Markus Hermansdorfer (ÜWG) ein, er stimmte aber doch für den Zuschuss.

Quelle: Merkur.de

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