Umstrukturierungen:

Umstrukturierungen: Wie geht es bei Haching weiter?

Engelbert Kupka wird wohl nach 39 Jahren als Präsident zurücktreten

Unterhaching - In Unterhaching geht es nicht ganz so beschaulich zu, denn die Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 28. Juni, soll ein Tag des Umbruchs in der Vereinsgeschichte werden.

Kupka äußert sich zu „Irritationen“

Nach den Trainerwechseln bei den Profis (Claus Schromm statt Heiko Herrlich) und den U 23-Amateuren (Florian Ernst statt Harry Deutinger) bahnt sich auch an der Klubspitze ein Wechsel an: Engelbert Kupka wird wohl nach 39 Jahren als Präsident zurücktreten, Manfred Schwabl soll sein Nachfolger werden. „Natürlich vorausgesetzt, dass mich die Mitglieder wählen“, sagt Schwabl. „Meines Wissens gibt es keinen Gegenkandidaten.“

Der Umstrukturierungsprozess betrifft auch den Nachwuchs. Es seien „Änderungen im Jugendbereich in der Planungsphase“, heißt es auf der Internetseite der SpVgg. Hintergrund ist ein Präsidiumsbeschluss vom 15. November 2010, der jetzt offenbar umgesetzt werden soll. Darin heißt es unter anderem:

- Der Stamm der ersten Mannschaft muss sich künftig vorrangig aus dem eigenen Jugend- und Amateurbereich rekrutieren.

- Im Bereich Breitensport sollen vorwiegend bzw. bevorzugt Kinder und Jugendliche aus Unterhaching aufgenommen werden und spielen.

Weil dies aktuell „zu Spekulationen und Irritationen“ geführt habe, nimmt Noch-Präsident Engelbert Kupka dazu Stellung. „Wir möchten im Vorfeld der endgültigen Entscheidungsphase nochmals ausdrücklich betonen, dass zwar Mannschaften abgebaut werden, aber auch in Zukunft jedes Unterhachinger Kind wie bisher seinen Platz bei der SpVgg haben wird“, sagt Kupka. „Wir werden vor allem im Kleinstkinderbereich umstellen und eine pädagogisch wertvolle und sportlich erprobte namhafte Basis schaffen, die in anderen Vereinen bereits mehrjährig eingesetzt wird.“ Geplant sind anscheinend ein Fußballkindergarten und eine eine Fußballförderschule. Im „differenzierten Jugendbereich“, so Kupka, liege das Augenmerk in erster Linie auf der leistungsorientierten Ausbildung. Schwabl ergänzt: „Aufgrund der vorhandenen Platz- und Kabinenkapazitäten ist aus meiner Sicht diese Reform längst überfällig. Trotzdem wird auch in Zukunft das parallele Wirken von Breiten- und Leistungssport gewährleistet sein.“

Quelle: fussball-vorort.de

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