Unentschieden als Punktverlust

- Weilheim - Die Enttäuschung war Wolfgang Mini deutlich anzumerken. "Wir hätten auf alle Fälle drei Punkte mitnehmen müssen", meinte der Pressesprecher des TSV Weilheim nach dem 3:3 (1:1) im gestrigen Auswärtsspiel gegen die TSG Pasing. Insbesondere in der ersten Hälfte dominierten die Gäste die Partie, versäumten es aber, sich entscheidend abzusetzen. "Am Schluss müssen wir sogar noch mit dem Unentschieden zufrieden sein", räumte Mini ein. Das 3:3 erzielte TSV-Libero Steffen Thiel per Foulelfmeter drei Minuten vor Schluss.<BR>

Alles andere als glücklich waren die Weilheimer mit der Wahl des Spielortes. Kurzfristig verlegten die Pasinger die Partie auf den Hartplatz. "Unverständlich, der Rasenplatz war bespielbar", so Mini. Die Zuschauer, darunter zahlreiche Weilheimer, sahen BEZIRKSLIGA so eine hektische Begegnung, in der vor allem Kampf Trumpf war. Als zunächst tonangebend erwiesen sich die Gäste, die vor allem bei Standardsituationen gefährlich waren. Die erste Möglichkeit hatte denn auch Michael Berndt mit einem 20-Meter-Freistoß, der knapp übers Pasinger Gehäuse strich (13.). Acht Minuten später war Berndt mehr Glück beschieden, als er aus 22 Metern einen Freistoß im Torwart-Eck versenkte. Mit ihrer einzigen Möglichkeit in Durchgang eins schaffte die TSG den Ausgleich: Nach einer Ecke köpfte Erdal Yilmaz zum 1:1 ein (35.), wobei TSV-Torwart Ludwig Spitzer laut Mini behindert wurde. "Das war doch etwas dubios." <P>Nach dem Wechsel ließen die Weilheimer etwas die Zügel schleifen, prompt kam Pasing durch einen Alleingang von Werner Schwarzenbeck zum 2:1 (52.). Gleich darauf erzielte Nusmir Velic nach einer zu kurz geratenen Abwehraktion der TSG aus zwölf Metern das 2:2 (54.). In der Folge ging es hin und her, auf Zuspiel von Berndt traf Velic nur die Latte (70.). In der Schlussphase regierte in Weilheims Defenisve "immer mehr das Chaos", wie Mini feststellte. Zunächst hatte der TSV noch Glück, als Christian Bernhard freistehend verzog (80.), drei Minuten später traf der Pasinger zum 3:2. "Da stand die Hintermannschaft schlecht", sagte Mini. Kurz vor dem Abpfiff kam die TSG dann den Gästen zu Hilfe, als Torsten Wechsler nach einem hohen Ball im Strafraum gefoult wurde. Den Elfmeter verwandelte Steffen Thiel sicher. ph <P></P>

Quelle: Merkur.de

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