Ungar Madar soll schwäbische Türken matt setzen

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Zwei Ex-Brucker tauschen sich aus: Christian Rodenwald spielt jetzt für Oberweikertshofen, Jerome Faye bei Türkspor Augsburg. Beim Saisonstart trafen aufeinander. Heute kehrt Faye nach Bruck zurück.

SC Fürstenfeldbruck - Der Kleinste wird beim SC Fürstenfeldburck zum großen Hoffnungsträger für den Heimspielauftakt heute Abend (18.30 Uhr) im Stadion an der Klosterstraße.

Tamas Madar soll gegen Aufsteiger Türkspor Augsburg die Sicherheit bringen, die bei der Auftaktniederlage in Illertissen noch vermisst wurde. Dort fehlte der kleine Ungar aus familiären Gründen. Deshalb waren überdurchschnittlich viele Fehlpässe mit ein Grund für die 1:4-Pleite. Nun meldet sich Madar ebenso zurück wie der zuletzt gesperrte Kapitän Fabian Meinberger.

Nach der Auftaktniederlage war Trainer Tarik Sarisakal noch angefressen. Mittlerweile hat sich der Ärger über die vielen individuellen Patzer wieder etwas verflüchtigt. „Das ist okay, die Mannschaft ist schließlich jung.“ Seine Devise lautet nun: Aus Fehlern lernen und an Erfolgen wachsen. Den ersten fordert der Trainer bereits für heute ein – auch, weil der SCF am kommenden Wochenende spielfrei ist. Bei einer Niederlage würde Bruck in der Tabelle gleich mal unten rein rutschen.

Doch die Aufgabe wird nicht einfach. Sarisakal betrachtet die schwäbischen Türken als besten der drei Aufsteiger. Deshalb verlangt der Coach ein aggressiveres Zweikampfverhalten. Das sollen vor allem zwei einstige Mannschaftskollegen der Brucker zu spüren bekommen: Jerome Faye, der auf dem Umweg über Dachau nach Augsburg kam, und Abdulaziz Thiam.

Personell ist beim SCF trotz Meinbergers und Madars Rückkehr nicht alles im grünen Bereich. So sitzt Karol Kopec noch die letzte Partie seiner Vier-Spiele-Sperre aus der Vorsaison ab. Und für Andreas Beinhofer führte der Weg aus dem Lazarett postwendend wieder zurück. Der Verteidiger war gerade erst fit geworden, als er in Illertissen nach einem rüden Foul schon wieder runter musste. Diagnose: Kapselriss, Bänderdehnung, drei Wochen Pause.

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Quelle: fussball-vorort.de

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