Fußball

Pipinsried lockt mit Spekulatius – und vielleicht 60 Litern Freibier

+
Einen heißen Tanz zeigten die Pipinsrieder (im Bild Stephan Thee) und die Ingolstädter im Hinspiel. Der FCP gewann die umkämpfte Begegnung mit 4:2.

Wenn der FC Pipinsried, seines Zeichens ungeschlagener Tabellenführer der Bayernliga Süd, am Samstag um 14 Uhr den FC Ingolstadt II in der NAT-Arena empfängt, dann werden lediglich außerhalb des Spielfeldes Geschenke verteilt. Der Gastgeber hat sich zum Ziel gesetzt, auch das 22. Saisonspiel in Folge ungeschlagen zu überstehen, und die Reserve des Drittligisten aus Ingolstadt will ihre Serie von sechs ungeschlagenen Partien in Serie ausbauen.

Pipinsried - Dafür dürfen sich die Fans an den Eingängen zum Stadion auf Lebkuchen und Spekutatius freuen. Sollten zum Spitzenspiel mehr als 600 Zuschauer kommen, dann gibt es zudem noch 60 Liter Freibier für die Fans.

Es war schon eine beeindruckende Machtdemonstration, die der FC Pipinsried am vergangenen Wochenende beim Verfolger TSV Schwabmünchen abgeliefert hat. Trotz der schweren Verletzung von Amar Cekic und der großen Hektik auf und neben dem Spielfeld (wir berichteten) sicherte sich das Team der beiden FCP-Trainer Muriz Salemovic und Fabian Hürzeler in dominanter Art und Weise einen 2:0-Erfolg, der der durchaus noch höher hätte ausfallen können – ja: müssen. Was einmal mehr auffiel: Der FC Pipinsried hat kaum eine Torchance des Gegners zugelassen.

Genau nach diesem Motto wollen die Ilmtaler auch das Match gegen die starken Ingolstädter bestreiten, allerdings würde man in Pipinsried gerne darauf verzichten, einmal mehr etliche Chancen ungenutzt verstreichen zu lassen. „Unser Ziel ist es, das Spiel zu gewinnen – wie eigentlich immer. Aber wir wissen, dass es eine ganz schwere Aufgabe wird“, ist sich Fabian Hürzeler sich. „Der FC Ingolstadt II hat einen auffällig positiven Trend. Wir sind vorgewarnt aus dem Hinspiel, in dem wir uns lange schwer getan haben. Zudem weiß man nicht, wer aus dem Profikader noch zur Ingolstädter Mannschaft stößt“, so Hürzeler weiter.

Einen großen Schub hat den Schanzern die Rückkehr von Mario Götzendörfer gegeben. Der Mittelfeldakteur kickte zwischenzeitlich in Seligenporten, Bayreuth und Ansbach, ehe er zu seinem Stammverein zurückgekehrt ist. Der 23-Jährige erzielte in 13 Spielen sieben Tore, eine durchaus beachtliche Leistung. Mit dem erst 19-jährigen Philipp Herrmann wissen die Ingolstädter auch einen echten Torjäger in ihren Reihen. Der Stürmer erzielte 16 Treffer für sein Team, u.a. im Hinspiel gegen Pipinsried.

Der FC Pipinsried sollte also vor den Jung-Schanzern gewarnt sein, zumal mit Jonathan Kotzke am vergangenen Wochenende, beim 7:2-Erfolg über Türkspor Augsburg, ein für die Bayernliga überragender Akteur aus dem Profiteam zur 2. Mannschaft des FCI gestoßen war.

Beim Gastgeber werden weiterhin Keeper Sebastian Hollenzer (Außenbandriss) sowie Amar Cekic (Handbruch) ausfallen. Kleinere Blessuren werden gar nicht erst erwähnt, es gilt, die Serie mit ins neue Jahr zu nehmen. „Wenn wir mit 22 Spielen ohne Niederlage in die Winterpause gehen könnten, das wäre schon eine riesen Geschichte“, so Hürzeler.

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Meistgelesen

Kirchheimer SC: „Größere Anschaffungen liegen auf Eis“
Kirchheimer SC: „Größere Anschaffungen liegen auf Eis“
BFV: „Es gab keine Abstimmung zur Fortsetzung der Regionalliga Bayern“
BFV: „Es gab keine Abstimmung zur Fortsetzung der Regionalliga Bayern“
Anton Bönig: „Den Profi-Traum erfüllen sich die Söhne“
Anton Bönig: „Den Profi-Traum erfüllen sich die Söhne“
Wechselt Türkgücü München ins Olympiastadion? 
Wechselt Türkgücü München ins Olympiastadion? 

Kommentare