Bruch nach der Trinkpause

Unglaublich: Eching schenkt nach 2:0-Führung den Sieg her

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Eching – Der TSV Eching hatte sich den SB DJK Rosenheim schon zurechtgelegt. Dann brachte eine Trinkpause zur Mitte der ersten Halbzeit die Gäste aus dem Tritt. Am Ende wurde es erneut ein Remis, das mittlerweile fünfte in Folge.

Echings Trainer Alfred Ostertag wusste nach dem Spiel nicht, ob er sich über den Punkt freuen oder ärgern sollte. „Teilweise bin ich zufrieden, weil wir auswärts gepunktet haben, teilweise aber auch enttäuscht, weil wir das Spiel hergeschenkt haben“, sagte Ostertag. Sein Team begann stark und diktierte in der Anfangsphase das Spielgeschehen.

Die Rosenheimer standen permanent unter Druck, und hatten dazu andere Probleme: Sie mussten bereits in der 9. und 13. Minute verletzungsbedingt zweimal wechseln. Vor allem der Ausfall ihres Toptorjägers Slaven Jokic schockte die Hausherren. Und was machte Eching? Die Gäste nutzten den Schockzustand des Sportbunds und schlugen binnen acht Minuten zweimal zu. Zunächst traf Florian Wagner per Direktabnahme, nachdem er den Ball von dem auf dem Flügel durchgebrochenen Florian Bittner perfekt serviert bekam (14.). Kurz darauf legte Fabijan Hrgota nach.

Der Stürmer wurde im Strafraum gelegt und verwandelte den Elfmeter – entgegen aller Fußballweisheiten - selbst zur 2:0-Führung. „Da hatten wir sie uns zurechtgelegt“, sagte Alfred Ostertag. Doch dann kam die Trinkpause und mit ihr ein Bruch im Echinger Spiel. Die Rosenheimer, die bis dahin nicht in Erscheinung getreten sind, verkürzten durch einen Kopfball von Florian Hofmann nach einer Standard auf 1:2 (29.). „Ärgerlich, weil wir während der Unterbrechung genau darüber gesprochen haben“, sagte Ostertag. Sein Team hätte vor dem Wechsel auf 3:1 erhöhen können, doch bei einer Kopie des Treffers zum 1:0 entschied sich Florian Wagner nicht für den Direktschuss und lag damit falsch (40.). Auf der Gegenseite parierte Hornof-Vertreter Alessandro Kestler stark.

Nach dem Wechsel setzten die Rosenheimer auf Härte und Nickligkeiten. Bitter aus Echinger Sicht, dass der Bayernligaabsteiger mit dieser Masche erfolgreich war und durch einen verwandelten Foulelfmeter von Maximilian Höhensteiger zum Ausgleich kam (73.).

Nach dem Treffer kippte das Momentum auf die Seite der Heimelf. Die Gäste, die bis zum 2:2 überlegen spielten, mussten nun sogar um den einen Punkt zittern. TSVGoalie Kestler rettete in der Schlussphase mit einer Glanzparade gegen einen durchgebrochenen Rosenheimer und hielt dadurch zumindest einen Zähler für sein Team fest. „Ali hat das ganze Spiel über einwandfrei gehalten“, lobte Ostertag den Schlussmann, haderte aber auch dem fünften Unentschieden in Serie: „Eigentlich ist das Ergebnis fatal, denn so kommen wir da unten nicht weg.“

Quelle: fussball-vorort.de

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