Unglaubliche Leistung: Garching schlägt Club-Reserve

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Start im Sturm: Albert Rudnik (am Ball) durfte vorne erstmals von Beginn an ran.

VfR Garching - Der VfR Garching und der 1. FC Nürnberg II lieferten sich ein Duell, in dem Garching erst Glück hatte, dann eiskalt zuschlug und am Ende mit richtigem Abstiegskampf 2:0 (0:0) gewann.

Die Garchinger, bei denen erstmals Albert Rudnik von Beginn an stürmen durfte, zeigten diesmal etwas Respekt vor der Situation. Die ganze bisherige Saison waren sie ein belebendes Element mit ihrer frech-offensiven Spielweise. Gestern wollte der VfR vorsichtig beginnen und hatte vor allem Glück. Mitte der ersten Hälfte hätte sich niemand über eine 0:2-Führung der Nürnberger beschweren können. Den Angriffen des Heimteams fehlte in der Strafraumnähe jegliche Präzision, während die Franken ein paar Mal knapp vorbei schossen und gefährliche Hereingaben um Winzigkeiten verpassten.

Den Charakter von Weckrufen hatten dann zwei Fernschüsse von Albert Rudnik (30.) und Georg Ball (33.), die beide der Nürnberger Torwart mit einer gewissen Mühe abwehren konnte. Nach dem Seitenwechsel investierten die Gastgeber mehr in das Spiel und näherten sich immer gefährlicher dem Tor des FCN. Einmal spielte der VfR richtig gut, doch mit einigem Platz im Strafraum vertändelte Michael Weicker die Möglichkeit ohne Abschluss. Garchings Bester war Georg Ball, der nicht nur abräumte, sondern auch noch nach vorne immer wieder Ausrufezeichen setzte.

Garchings bester Mann war an diesem Tag Georg Ball

Sein erstes war nach einem schönen Doppelpass ein Flachschuss, bei dem nicht viel fehlte. Das erste Tor bereitete er dann vor: Der Garchinger Schlaks warf lang ein, der Ball tippte im Fünfmeterraum einmal auf und wurde am langen Pfosten von Gerrit Arzberger eingeköpft. Nach dem Tor wurde das Spiel dann doch noch zum Abstiegskampf, ja fast zur Abstiegsschlacht.

Erst köpfte Oliver Hauck beinahe ein Eigentor aus zehn Metern (84.), dann klärte Daniel Steinacher auf der Linie (87.) und eine Minute später parierte Stefan Wachenheim gut. Nürnberg hatte seine Chancen und wurde bestraft. In der zweiten Nachspielminute machte Abteilungsleiter- Sohn Patrick Hölzl bei einem klassischen Konter das 2:0.

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Quelle: fussball-vorort.de

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