FC Unterföhring ist Bayerischer Vizemeister

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„Komm in meine Arme“: (v.l.) Efe Ok und Kerim Cetinkaya feiern gemeinsam einen Treffer. Efe Ok trifft das Tor während des Turniers insgesamt sechs Mal. 

FC Unterföhring - Bei der vierten Teilnahme in Serie an der Bayerischen Fußball-Hallenmeisterschaft war der große Wurf für den FC Unterföhring zum Greifen nahe. Der Landesligist erreichte in Nördlingen das Endspiel, unterlag dort aber dem Bayernligisten SV Seligenporten mit 0:4.

Die Unterföhringer spielten von der ersten Minute an ein überragendes Turnier. Der 3:2-Erfolg im Auftaktspiel gegen den SV Memmelsdorf war deutlicher, als es die Zahlen aussagen. Unterföhring führte 2:0 und legte dem Anschlusstreffer gleich das 3:1 nach. Das 3:2 fiel erst kurz vor Schluss. Efe Ok (2) und Andreas Faber trafen für die Föhringer. Mit dem 2:2 gegen Seligenporten waren die Unterföhringer schon fast durch, weil für das Halbfinale schon ein Remis gegen die bereits ausgeschiedenen Gastgeber reichen sollte. Den 0:1-Rückstand drehten Pirmin Lechthaler und Efe Ok um, bevor Seligenporten noch ausglich.

Die beiden dominierenden Mannschaften der Vorrundengruppe A trafen sich noch einmal nachdem der FCU gegen den TSV Nördlingen durch Treffer von Efe Ok, Kerim Cetinkaya und Pirmin Lechthaler locker gewonnen hatte. Mit sieben Punkten und 8:4 Toren standen beide vorne. Das Siebenmeterschießen um den Gruppensieg gewann Unterföhring 8:7. Damit wartete im Halbfinale der FC Augsburg II, den die Schützlinge von Trainer Dirk Teschke mit einer sensationellen Galavorstellung 5:1 abfertigten. Andreas Faber traf schnell und noch vor Ende der ersten Hälfte besorgten Kerim Cetinkaya und Ömer Gebesci mit ihrem Doppelschlag die Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel trafen noch Mario Michelini und Efe Ok. Dirk Teschke sah in dem Halbfinale „das schönste Spiel des ganzen Turniers.“ Die Partie war intensiv und schnell von beiden Seiten, aber Unterföhring war für die Bundesliga-Reserve am Ende eine Nummer zu groß.

Unterföhringer können stolz auf Leistung sein

Somit trafen sich Seligenporten und Unterföhring im Finale nach dem 2:2 in der Vorrunde und dem Siebenmeterschießen zum dritten Mal. Der FCU konnte nicht mehr an seine bis dahin überragenden Leistungen anknüpfen und kassierte in der fünften Minute ein Glückstor zum 0:1. Dem Seligenportener Spieler sprang der Ball beim Stoppen davon und rollte ins Tor. „Der wusste sicher nicht, wie er das geschafft hat“, ärgerte sich Teschke später. Kurz vor dem Seitenwechsel fiel dann das 2:0, als Ömer Gebesci eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe absaß. In der zweiten Hälfte musste Unterföhring alles auf eine Karte setzen, hatte Möglichkeiten und wurde ausgekontert. Deshalb täuscht das 0:4 über den Spielverlauf hinweg. Teschke stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: „Wir sind im Endspiel leider erst aufgewacht, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war.“ Dennoch konnten die Unterföhringer stolz auf ihre Leistung sein.

Quelle: fussball-vorort.de

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