Gipfeltreffen an der Bergstraße

Unterföhring erwartet Spitzenreiter Landsberg

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Nachhilfe braucht beim FCU gerade keiner: Patrick Irmler & Co. hoffen aber auf eine Rekordkulisse.

FC Unteföhring - Zweiter gegen Erster! Der FC Unterföhring freut sich an diesem Freitag (19.30 Uhr) auf den Bayernliga-Showdown gegen den TSV Landsberg.

Und ein Freitag zur Wiesnzeit wäre auch nicht der schlechteste Termin, um danach eine eventuelle Tabellenführung zu feiern. Dafür aber müsste das aktuelle Rumpfteam des FCU über sich hinaus wachsen.

Vergangene Woche bezahlte Unterföhring den Sieg in Bogen teuer mit den Verletzungen von Torwart Kiril Akalski und Sechser Yasin Yilmaz. „Wenn kein Wunder passiert, dann können beide diesmal nicht spielen“, sagt Trainer Andreas Pummer. Mit Daniel Jungwirth ist ein weiterer Führungsspieler noch mit Roter Karte gesperrt. Aus den personellen Engpässen wird nun tatsächlich eine Notsituation.

Aber Andreas Pummer bleibt der Fels in der Brandung: „Ich bin weiterhin weit davon entfernt, jetzt mit dem Jammern anzufangen“, sagt der Coach und verweist auf seine Alternativen. Das Erfolgsrezept des FCU ist es heuer, dass kein anderer Bayernligist in der Breite so gut besetzt ist. Dazu kommt auch noch ein extrem gutes Mannschaftsklima, das nicht vom lustigen Wiesnbesuch vergangene Woche oder 20 Stunden Tabellenführung am vergangenen Freitag abhängt.

Pummer sagt über seine Ausfälle nur, dass Landsberg mit seiner seit Jahren gewachsenen Mannschaft nun Favorit sei. Das war es dann aber mit den Vorschusslorbeeren für den Gegner: „Wir sind nicht chancenlos und wollen gewinnen.“ Dabei bemüht sich der Trainer, die dann winkende Tabellenführung klein zu reden: „Auch in diesem Spiel geht es nur um drei Punkte.“

Für Unterföhring geht es aber um viel mehr. Der Verein konnte in den vergangenen Jahren machen, was er wollte, nur kamen nie wirklich viele Zuschauer. Jetzt gegen Landsberg fordert Präsident Franz Faber eine Reaktion im Ort: „Wenn die Leute jetzt nicht kommen, dann können wir die Mannschaft abmelden aus der Bayernliga. Zweiter gegen Erster – mehr geht nicht!“ Er ist guter Dinge, dass diesmal eine Rekordkulisse zu Stande kommt. Im Falle des FC Unterföhring wären 300 Zuschauer schon ein Fingerzeig.

Der Verein befindet sich vor dem Topspiel auf einer Welle der Euphorie und fiebert nun dem größten Kick der 88-jährigen Vereinsgeschichte entgegen. Und im Siegesfall winkt die Tabellenführung für mindestens acht Tage. Und obendrauf käme Pummers Wiesn-Befehl: „Dann dürfen es die Jungs zwei Tage lang krachen lassen.“

Voraussichtliche Aufstellung: Gillmeier – Schlottner, Gillich, Eder, Irmler – Kain (Mayer), Büchel – Arkadas, Faber, Dora – Hollering

Quelle: fussball-vorort.de

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