Unterföhring fehlen Konzentration und Körner

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Efkan Bekiroglu markierte sein 20. Saisontor. Kaufen konnte er und der FCU sich am Ende der Partie allerdings nichts.

FC Unterföhring - FC Unterföhring unterliegt bei Abstiegskandidat SB/DJK Rosenheim überraschend 1:3. Ein Déjà-vu zur Vorrunde des FCU.

Es ist alles genau wie in der Vorrunde. Der FC Unterföhring ärgerte in einem Monat das Spitzentrio und verlor dazwischen gegen Abstiegskandidat SB/DJK Rosenheim. Nun wiederholt sich die Geschichte. Nach dem großartigen Sieg in Pullach setzte es mit 1:3 (1:0) bei den Rosenheimern eine ebenso überraschende wie unnötige Niederlage.

In der ersten Hälfte machten die Unterföhringer da weiter, wo sie zuletzt in Pullach aufgehört hatten. Der FCU kontrollierte die Begegnung beim Vorletzten, machte aber nur zu wenig aus diesem Ballbesitz. Rosenheim war in der Anfangsviertelstunde gut dabei, dann aber nur noch durch Standards gefährlich.

Bereits in der 20. Minute lag das Unterföhringer Tor in der Luft. Albion Vrenezi brachte den Ball aber nicht nach Innen, wo Efkan Bekiroglu und Andreas Faber schon einschussbereit lauerten. In der 26. Minute dann klingelte es nach einer guten Vorarbeit von der anderen Seite. Dort tankte sich Arbnor Segashi durch und fand Efkan Bekiroglu. Unterföhrings Shootingstar machte damit die 20 persönlichen Saisontore voll.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht allzu viel. Abstiegskandidat Rosenheim blieb weiter nur bei Standards gefährlich, drehte dann aber mit ruhenden Bällen die Partie komplett binnen elf Minuten. In der 51. Minute hatte Unterföhring vor dem gestocherten Treffer schon drei Gelegenheiten, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Beim zweiten Treffer der Heimmannschaft stimmte dann die Zuordnung am ersten Pfosten nicht. Der FCU gab die beiden Treffer zu billig her und machte sich so ein eigentlich ordentliches Spiel kaputt.

In Rückstand liegend machten die Unterföhringer dann auf und wehrten sich mit großer Moral gegen die Niederlage. In der 88. Minute hatte Vrenezi dann noch frei vor dem Torwart die Riesenchance zum Ausgleich. Zu dem Zeitpunkt hatte der Gast die Viererkette schon aufgelöst und Dominik Hofmann sogar in die Sturmspitze gestellt. Bei dem vollen Risiko nahmen die Gäste dann noch den Konter zum 1:3 in der 93. Minute in Kauf. Trainer Andreas Pummer konnte seiner Mannschaft also keinen Vorwurf machen, „außer das die letzte Konzentration etwas fehlte. Vielleicht liegt das auch daran, dass unser Spiel in Pullach schon einige Körner gekostet hat.“

Ein weiterer Wermutstropfen war der Faserriss von Alexander Schneider, für den die Saison damit wohl beendet ist. Für ihn kam kurz vor der Pause Patrick Irmler.

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Quelle: fussball-vorort.de

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